Pressemitteilung vom 06.03.2017

SWG sponsert Zeitungs-Abo für Nordhäuser Grundschule

Kommunales Wohnungsunternehmen unterstützt die Albert-Kuntz-Grundschule als „Lesepate"


Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) setzt die Lesepatenschaft mit der Albert-Kuntz-Grundschule in Nordhausen fort. Bereits im zweiten Jahr in Folge sponsert das kommunale Wohnungsunternehmen der Bildungseinrichtung das Abonnement für die „Thüringer Allgemeine". „Wir unterstützen das Projekt sehr gern. Die Mädchen und Jungen erhalten über das Zeitungslesen einen Einblick in verschiedene Themen, erfahren etwas über ihre Heimat, die Welt und Politik", sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan am Montag während eines Vor-Ort-Termins in der Albert-Kuntz-Grundschule.

 
Die regionale Tageszeitung wird im Unterricht regelmäßig genutzt, vor allem in den dritten und vierten Klassen. „Die Zeitungsverantwortlichen holen die TA jeden Morgen bei mir im Büro ab", erklärte Schulleiterin Monika Flagmeyer das tägliche Ritual. Wie unterschiedlich die Zeitung im Unterricht eingesetzt wird, erläuterte Lehrerin Karola Scharfe der SWG-Geschäftsführerin. „Momentan nutzen wir die Zeitungsartikel beispielsweise dazu, um Stichpunkte herauszuarbeiten, die das Wichtigste der Texte kurz zusammenfassen", berichtete die Pädagogin. Mit der regelmäßigen TA-Lektüre würden die Kinder zudem ans analoge Zeitungslesen herangeführt, es sei eine gute Leseübung und erweitere den Wortschatz, ergänzte Schulleiterin Flagmeyer. Darüber hinaus liefere die Zeitung gutes Unterrichtsmaterial für den Heimat- und Sachkundeunterricht, in dem viel über Thüringen vermittelt werden soll. „Und zu guter Letzt nehmen die Kinder die Zeitung auch noch als Malunterlage", so die Schulleiterin.

 
Die Viertklässler bedankten sich am Montag bei Inge Klaan und überreichten der SWG-Chefin Blumen sowie ein selbst gestaltetes Bild. Frau Klaan hatte als Geschenk ein Paket voller Bücher mitgebracht. „Für all die, die nicht so gern in der Zeitung lesen", sagte die Geschäftsführerin. Die frische Lektüre könne gleich während der Leseprojektwoche in 14 Tagen genutzt werden, freute sich Frau Flagmeyer. Im Anschluss sollen die Bücher in der Schulbibliothek für alle Kinder zur Verfügung stehen. 280 Mädchen und Jungen besuchen die Grundschule in Nordhausen-Salza aktuell.

 


 

Pressemitteilung vom 01.03.2017

SWG-Chefin Inge Klaan verabschiedet Ilona Harthaus als langjährige Mieterin

Nordhäuser Traditionsgeschäft für Spielwaren schließt nach über 70 Jahren

 

 

Es ist das Ende einer Ära in Nordhausen: Das Spielwarengeschäft Harthaus hat nach über 70 Jahren für immer seine Türen geschlossen. Inge Klaan, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), verabschiedete am Dienstag Inhaberin Ilona Harthaus als langjährige Mieterin.  

 

In den vergangenen 30 Jahren war Familie Harthaus bei dem kommunalen Wohnungsunternehmen Mieter: von 1986 an mit dem Umzug von der Gumpertstraße in das Ladengeschäft im Eckhaus Poststraße/Bäckerstraße bis zum 28. Februar dieses Jahres.  „Anfang der 1990er Jahre sind mein Mann und ich dann mit dem Laden in die Kranichstraße umgezogen“, berichtet die 64-jährige Geschäftsinhaberin. Bis zuletzt war der Laden die Top-Adresse in der Rolandstadt für Spielwaren. „Ich möchte mich bei meinen Kunden bedanken. Viele haben mir bis zum Schluss die Treue gehalten“, sagt Ilona Harthaus, die jetzt in Rente geht.

 

In den Wochen des Ausverkaufs suchten Stammkunden immer wieder das Gespräch mit ihr, brachten Blumen und Basteleien als kleine Abschiedsgeschenke. „Ein Kind hat sogar geweint“, berichtet die Geschäftsfrau, die 1974 gemeinsam ihrem Mann Peter das Traditionsgeschäft von den Schwiegereltern übernahm. Ursula und Ewald Harthaus begannen 1945 ihre Kaufmannskarriere mit einem Bauchladen, hatten später ihr Geschäft auf dem August-Bebel-Platz, in der Ulrich- und dann in der Gumpertstraße.

 

Viele Jahre war Ilona Harthaus „helfende Ehefrau“ an der Seite ihres Mannes, wie die 64-Jährige selbst sagt. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes Peter vor fünf Jahren übernahm sie als Chefin. „Frau Harthaus hatte immer einen sehr guten Draht zu ihren Kunden und eine angenehme Art zu verkaufen“, sagt SWG-Chefin Klaan. Darüber hinaus haben sich Ilona Harthaus und ihr Mann Peter viele Jahre in der Altstadtinitiative und im Gewerbeverein eingebracht. „Die ersten Altstadtfeste trugen ganz klar die Handschrift Harthaus“, erinnert Klaan an das Engagement der Nordhäuser Geschäftsleute.

 

Einfach fällt Ilona Harthaus der Abschied in die Rente nicht. „Das Geschäft war mein Hobby, mein Leben. Jetzt muss ich erst einmal Luft holen und mir Zeit für die Dinge nehmen, für die all die Jahre kein Platz war“, sagt sie. Froh stimmt sie allerdings, dass das Ladengeschäft nicht lange leer stehen wird. Ab Mai wird Sabine Becker, Inhaberin des Geschäftes Luna, von der Engelsburg in die Kranichstraße umziehen. „Die Zwischenzeit nutzen wir, um die Geschäftsräume  zu modernisieren und um den Grundriss etwas zu verändern“, sagt Inge Klaan. Auch in Zukunft werden an dem Standort Kranichstraße also  Spielwaren verkauft und das Sortiment wird sogar um Kinderzimmereinrichtung erweitert.

 


 

Pressemitteilung vom 13.12.2016

Göttlicher Segen für "Nordhaus"

SWG eröffnete am 11. Dezember beliebten Treff unter neuem Namen in Nordhausen-Nord wieder für die Öffentlichkeit


 

Neuer Name, neues Konzept, neues Leben: „Nordhaus" heißt das neue Begegnungszentrum der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in Nordhausen. Das kommunale Wohnungsunternehmen hat den beliebten Treff in der Stolberger Straße 131 am dritten Adventssonntag unter neuem Namen wieder eröffnet. „Nordhaus ist ein Ort, wo Leben Raum und Raum Leben gegeben wird. Hier können Menschen ihre Ideen und sich selbst verwirklichen. Es ist ein Haus von Bürgern für Bürger", sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan vor den gut 150 Gästen im großen Saal des Hauses, unter ihnen sehr viele Stammgäste des Begegnungszentrums. Viele von ihnen zeigten sich froh, dass ihr Treff in Nordhausen-Nord wieder geöffnet hat. Für die Zukunft wünschten Superintendent Andreas Schwarze und Pfarrer Richard Hentrich von der katholischen Domgemeinde der Einrichtung alles Gute. Hentrich segnete das „Nordhaus" und die Gäste.


Mit der Wiedereröffnung startet das „Nordhaus" mit einem neuen Konzept: „Wir wollen alle Generationen ansprechen", sagte Klaan. Neben der generationenübergreifenden Idee wird es regelmäßige Freizeit- und Beratungsangebote für SWG-Mieter aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteils geben. Hierfür konnte die SWG drei freie Träger als Kooperationspartner finden: Der Horizont-Verein wird Ansprechpartner für das Thema Integration und Migration sein, die Caritas bietet eine Mietschuldenberatung an und das Jugendsozialwerk wird die Seniorenbetreuung übernehmen.


Das kommunale Wohnungsunternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt Nordhausen gekauft, nachdem diese sich aus Kostengründen im Januar 2015 für die Schließung des Hauses entschlossen hatte. Die SWG baute den Treff im vergangenen halben Jahr barrierefrei um und renovierte ihn. „Ich bin dankbar, dass wir die SWG als Betreiber für das Haus gewinnen konnten und dankbar dafür, dass die SWG das Haus wieder zur Eröffnung gebracht hat", sagte Nordhausens Oberbürgermeister Klaus Zeh (CDU). Frau Klaan sprach in diesem Zusammenhang von einem „Marathon", der aber dank des enormen Engagements ihrer Mitarbeiter geschafft worden sei. Das „Nordhaus" biete jetzt eine völlig neue Möglichkeit der Stadtteilarbeit. Mit Heike Ullrich als Hausleiterin habe man außerdem nicht nur ein bekanntes Gesicht, sondern auch einen Garant für ein gutes Programm im Haus, betonte die SWG-Chefin.


Die ersten Veranstaltungen sind bereits für die kommenden Tage geplant. Ab Januar soll es dann wieder eine Veranstaltungsübersicht und eine neue Internetseite geben. Für die Senioren sollen regelmäßige Kaffeenachmittage angeboten werden. Aufgrund des Raumzuschnitts sei eine Fülle von Veranstaltungen denkbar, so Klaan. Neben dem großen Saal für Hauptveranstaltungen gibt es in kleineren Räumen auch Platz für Familienfeiern und Seminare. Darüber hinaus gibt es einen Sportraum und zwei Küchen.

 


 

Pressemitteilung vom 22.11.2016

Hausleiterin Frau Ullrich kehrt ins Begegnungszentrum nach Nord zurück

Städtische Wohnungsbaugesellschaft lädt am 11. Dezember zum Tag der offenen Tür und zur Wiedereröffnung des beliebten Treffs

Die Umbau- und Renovierungsarbeiten im Begegnungszentrum der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in der Stolberger Straße sind abgeschlossen. Jetzt zieht in das Haus in Nord wieder Leben ein: Gut drei Wochen vor der offiziellen Eröffnung am 11. Dezember hat jetzt Hausleiterin Heike Ullrich ihr Büro bezogen. „Frau Ullrichs Rückkehr ins Begegnungszentrum ist der Startschuss. In den kommenden Wochen ziehen dann auch die anderen Nutzer wie Sport- und Tanzgruppen aus dem Übergangsdomizil, dem Regenbogenhaus, hierher um“, sagte Bernd Stodolka, Koordinator bei der SWG für das Projekt Begegnungszentrum.

Der Treff ist in den vergangenen sechs Monaten barrierefrei umgebaut worden. Mit der Montage des neuen Aufzuges sind die Umbauarbeiten beendet. In einem letzten Schritt erhält jetzt noch der große Saal einen neuen Anstrich.  Die feierliche Wiedereröffnung ist für den dritten Advent, den 11. Dezember, ab 12 Uhr geplant. „Unser gestecktes Ziel, das Haus noch in diesem Jahr wieder in Betreib zu nehmen, haben wir damit erreicht“, freut sich Bernd Stodolka. 

 

Die Wiedereröffnung wird mit einem Tag der offenen Tür verbunden, an dem sich auch die Kooperationspartner  Horizont-Verein, Jugendsozialwerk und Caritas vorstellen werden.  Die drei sozialen Träger konnten als erste Partner gewonnen werden, die regelmäßig in den Büros ihre Dienste anbieten werden. Hintergrund ist, dass die SWG u.a. ein generationsübergreifendes, multikulturelles, Haus der Begegnung etablieren will. In diesem soll es neben Freizeit- auch Beratungsangebote für SWG-Mieter, aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteiles, geben.

 

Das kommunale Wohnungsunternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt Nordhausen gekauft, nachdem diese sich aus Kostengründen im Januar 2015 für die Schließung des Hauses entschlossen hatte. Die Stadt  hatte den 1981 gebauten DDR-Flachbau seit Anfang der 1990er Jahre als Begegnungszentrum betrieben. Zu DDR-Zeiten war hier die Volkssolidarität untergebracht. 

Hausleiterin Frau Ullrich ist ab sofort im Begegnungszentrum unter der Telefonnummer (03631)

63 82 82 zu erreichen. 



 

Pressemitteilung vom 22.11.2016

SWG  und Stadt Nordhausen erhalten Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau

Nordhäuser Wohnungsunternehmen für Wohnquartier-Sanierung in Innenstadt ausgezeichnet.

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) und die Stadt Nordhausen sind am Montag mit dem Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau ausgezeichnet worden. Prämiert wurde die gesamte Quartiersentwicklung des Kornmarktes inklusive neuem Bürgerhaus. „Wir sind dafür ausgezeichnet worden, dass eine neue lebendige Stadtmitte entstanden ist, wo Menschen gern leben und arbeiten“, sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan nach der Preisverleihung in Erfurt.

 

Ausgezeichnet wurde die SWG für die Sanierung und die Umgestaltung des Gebäudeensembles Kornmarkt/Kranichstraße/Engelsburg in der Nordhäuser Kernstadt. Das kommunale Wohnungsunternehmen hat in diesen Wohnstandort seit 2006 rund 10 Millionen Euro investiert. „Für mich ist es ein sehr besonderer Preis. Ich durfte das Projekt seit 2002 von der ersten Planungsidee bis zur Vermietung in ganz unterschiedlichen Positionen begleiten“, sagte Klaan, die viele Jahre als Baudezernentin im Nordhäuser Rathaus tätig war.

 

Teil der Auszeichnung war darüber hinaus das neue Bürgerhaus mit Stadtbibliothek und Ratssaal, Bauherr war die Stadt Nordhausen. Quartier und Bürgerhaus sind  Teil der sogenannten „Stadtbausteine Nordhausen“, wie das Planungs- und Architekturbüro Schettler & Wittenberg aus Weimar ihr Projekt nennt. Mit diesen beiden Stadtbausteinen wurde die räumliche Situation im Zentrum der Stadt neu geordnet. Rathaus, Stadthaus und neues Bürgerhaus bilden eine neue räumliche und funktionale Einheit. Das Zentrum um das historische Rathaus wurde entscheidend gestärkt, die Innenstadt durch neue Funktionen belebt, erläuterten die Architekten ihre Arbeit. 

 

Das Wohnquartier wurde in Bezug auf die Wohnungsstruktur, die Ausbildung von Freisitzen, Barrierefreiheit, Freiraumgestaltung, Parkierung und äußere Gestalt so umgebaut, dass modernes innerstädtisches Wohnen möglich ist. In einer Tiefebene wurden Stellplätze für die Anwohner angeordnet. Auf diesem Parkdeck wurde ein gemeinschaftlich nutzbarer grüner Innenhof gestaltet, der über Stege direkt aus den Treppenhäusern erreicht werden kann.

Dominierend ist die große, ruhige Rasenfläche mit dem Hofbaum in der Mitte. Der Wohnhof ist das grüne Gegenstück zur steinernen Terrasse, die durch den Baukörper des neuen Bürgerhauses gefasst wird.

 

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau ist in diesem Jahr zum elften Mal vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Thüringen und erstmals auch der Stiftung Baukultur Thüringen ausgelobt worden. 36 Wettbewerbsteilnehmer hatten sich beworben. Mit dem Preis sollen innovative architektonische und städtebauliche Konzepte gewürdigt werden. 

 


 

 

Pressemitteilung vom 07.11.2016

Mehr als Waschen, Schneiden, Föhnen: SWG begrüßt Friseurteam als neue Mieter

Anett Vollborth zieht mit ihren Kolleginnen in die Bahnhofstraße. Neue Immobilie bietet Platz für Zweithaarstudio

Von der Grimmelallee in die Innenstadt: Das Team vom Friseursalon Anett ist ab sofort in der Bahnhofstraße 28 in Nordhausen zu erreichen. Renate Gruben, Leiterin der Abteilung Wohnungswirtschaft bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), begrüßte das Salon-Team jetzt im neuen Ladengeschäft. „Frau Vollborth ist bereits unsere Mieterin im Zuckerweg.

Für ihren Hauptsalon suchte sie eine passende Immobilie im Zentrum mit mehreren Räumen. Dafür ist diese Geschäftsimmobilie perfekt“, sagte Renate Gruben.  

 

„Unsere Zertifizierung als Zweithaarstudio machte eine räumliche Veränderung nötig“, erläuterte Geschäftsführerin Anett Vollborth den Ortswechsel. Denn Kunden, die zu der 51-jährigen Friseurmeisterin wegen Haarersatz oder Perücken kommen, haben oft auch eine medizinische Vorgeschichte. „Das erfordert einfach eine entsprechende Privatsphäre“, sagte Vollborth. In ihrem neuen Salon hat sie jetzt einen extra Bereich, in dem nur Zweithaar-Kunden betreut werden.

Die SWG ließ das Ladengeschäft nach den Wünschen der Friseurmeisterin umbauen und renovieren, den Farbanstrich erledigte die neue Mieterin. Herzlichen Dank den am Umbau beteiligten Baufirmen. Frau Vollborth freut sich, dass die Arbeit an dem neuen Standort so gut angelaufen ist. „Wir haben natürlich viele Stammkunden, aber hier haben wir auch deutlich mehr Laufkundschaft als in der Grimmelallee“, berichtete Vollborth.

Die Friseurmeisterin startete 1993 in Bielen mit ihrem ersten kleinen Friseurgeschäft, fand dann recht  schnell in Nordhausen in der Grimmelallee für viele Jahre ihr Domizil. Heute beschäftigt die Friseurmeisterin acht Mitarbeiter, bildet regelmäßig Nachwuchs aus und bietet ihre Friseurdienstleistungen auch in verschiedenen Senioreneinrichtungen im Landkreis an.

Die SWG vermietet in Nordhausen rund 150 Gewerbeimmobilien, acht davon sind Friseursalons.


 

 

Pressemitteilung vom 26.10.2016

SWG eröffnet Begegnungszentrum in Nord im Dezember

Kommunales Wohnungsunternehmen findet mit der Caritas, dem Horizont-Verein und dem Jugendsozialwerk drei erste Partner für Beratungsangebote


Das Begegnungszentrum in der Stolberger Straße in Nordhausen wird noch in diesem Jahr wieder in Betrieb gehen. „Am 3. Advent wollen wir das Haus mit einem Kaffeenachmittag wieder eröffnen“, kündigte jetzt Inge Klaan, die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), bei einem Treffen mit dem Seniorenbeirat an. Zum Eröffnungstermin am 11. Dezember soll auch der neue Name für den Treff bekannt gegeben werden.

 

Das kommunale Unternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt gekauft, nachdem diese sich aus Kostengründen für die Schließung des Hauses entschlossen hatte.  In den vergangenen Monaten wurde das Haus renoviert und barrierefrei umgebaut. „In den nächsten Wochen wird der Fahrstuhl eingebaut. Damit steht der Eröffnung nichts mehr im Wege“, ergänzte Bernd Stodolka, der das Projekt Begegnungszentrum bei dem Wohnungsunternehmen koordiniert.

 

Die SWG will an dem alten Standort eine Art Mehrgenerationenhaus etablieren. In diesem soll es neben Freizeit- auch Beratungsangebote für SWG-Mieter, aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteiles, geben. Klaan spricht von einem „Ankerpunkt für Begegnung und Beratung für alle Generationen“. Gegenwärtig liege der Fokus auf der Seniorenarbeit. Aber, so die Geschäftsführerin, Nordhausen-Nord stünde vor einem Generationswechsel. Dieser Entwicklung wolle man in den kommenden Jahren Rechnung tragen und auch Angebote für jüngere Menschen entwickeln. 

 

Aktuell konnte die SWG drei soziale Träger als Partner gewinnen, die regelmäßig in den Büros anzutreffen sein werden. Mitarbeiter der Caritas werden eine Mietschuldnerberatung anbieten, der Horizont-Verein berät zu Themen rund um Integration und Migration, das Jugendsozialwerk kümmert sich um die Zielgruppe der Senioren. Darüber hinaus haben sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt mehrere Nutzergruppen gemeldet, die Interesse haben, sich regelmäßig in die Räume einzumieten.

 

Zukünftig soll das Haus die ganze Woche genutzt werden können. Es stehen zwei Säle und ein Konferenzraum sowie drei Büros mit mobiler Einrichtung zur Verfügung. Die Nutzungsgebühren werden sich auf zwischen 10 Euro pro Stunde Mietkosten für ein Büro und maximal 120 Euro für die ganztägige Nutzung des großen Saales belaufen. „Uns als Unternehmen ist eine gute Auslastung des Hauses wichtig“, betonte Klaan. Für die Senioren soll es regelmäßige Kaffeenachmittage geben. Eine Mittagsversorgung, wie sie noch unter städtischer Regie angeboten wurde, sei aus Kostengründen jedoch nicht mehr möglich.

  

Die Mitglieder der Seniorenvertretung lobten das Engagement der SWG. „Sie haben schnell und zielstrebig eine Lösung gefunden und die Voraussetzungen geschaffen. Alles andere wird sich entwickeln. Es ist ein Neuanfang“, sagte Jürgen Hahnemann, Vorstand der Seniorenvertretung.


 

 

Pressemitteilung vom 05.08.2016

Neue Kassenöffnungszeiten bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen

In den letzten Jahren haben viele Kunden auf bargeldlosen Zahlungsverkehr umgestellt. Deshalb passt die SWG die Öffnungszeiten der Kasse im Firmensitz, Geseniusstraße 3 in Nordhausen wie folgt an:

Montag      geschlossen     
Dienstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Kunden, die Fragen zur bargeldlosen Zahlung haben, können sich direkt bei der SWG oder telefonisch unter 03631 9203 beraten lassen. Die SWG mbH Nordhausen dankt ihrer Kundschaft für ihr Verständnis.

Piwik