Pressemitteilung vom 15.05.2017

Luna zieht um: Kinderladen jetzt in Kranichstraße

Städtische Wohnungsbaugesellschaft wünscht Mieterin Sabine Becker für Neustart am neuen Standort alles Gute

Ausgefallene Kindermöbel, Spielzeug, Kinderbekleidung, Kinderwagen  und Dekoideen: Das Geschäft „Luna - Wohnideen Für Kinder“ ist umgezogen. Seit Donnerstag, 11. Mai, erwartet Sabine Becker ihre Kunden nicht mehr in der Engelsburg, sondern in der Kranichstraße 24. Renate Gruben von der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) überbrachte der Mieterin anlässlich der Neueröffnung Glückwünsche und Blumen. „Nur knapp zwei Monate, nachdem unser langjähriger Mieter Spielwaren Harthaus ausgezogen ist, ist das Ladengeschäft wieder neu vermietet“, freut sich die Leiterin der SWG-Wohnungswirtschaft.  

 

Sabine Becker hat sich mit ihrem eigenen Kinderladen vor zwei Jahren einen Traum erfüllt. „Mein Sohn hat mich damals inspiriert“, sagt die Nordhäuserin, die vor ihrer Selbstständigkeit viele Jahre als Angestellte in einem Kreditinstitut gearbeitet hat. Mit ihrem Sortiment an hochwertigen Kindermöbeln im skandinavischem Design sowie pfiffigen Deko- und Einrichtungsideen hat sie sich schnell einen Namen gemacht. Mittlerweile zählen auch Kunden aus dem Raum Sangerhausen, Sondershausen und dem Eichsfeld zu ihrer Käuferschaft.

 

„Mit dem Umzug in das neue Ladengeschäft habe ich meine Geschäftsfläche fast verdoppelt, dadurch konnte ich meine Angebotspalette erweitern“, freut sich die Geschäftsfrau. Der neue Kinderladen bietet außerdem nicht nur mehr Platz, um in Zukunft  mehr Möbel zu präsentieren, er ist auch barrierefrei. „Und die Lage ist einfach attraktiver für die Kunden“, freut sich Sabine Becker über die Lage gegenüber der Marktpassage.

 


 

 

Pressemitteilung vom 09.05.2017

Elektrofahrzeuge zum Testen: SWG und Intrasol laden zu Aktionsnachmittag

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) und das Nordhäuser Start-up-Unternehmen Intrasol (Intelligent Traffic Solutions) veranstalten am Freitag, 12. Mai, einen Aktionsnachmittag zum Thema Elektromobilität. In der Zeit von 16 bis 17 Uhr können alle Interessierten ein Elektrofahrzeug einmal selbst fahren.  Treffpunkt ist die neue Mobeee-Car-Sharing-Station in der Hundgasse, unweit des Nordhäuser Kinos.

Intrasol-Geschäftsführer Eric Benkenstein erläutert Interessierten die Mietkonditionen und die Elektrofahrzeuge.  „Wer möchte, kann sich an diesem Nachmittag auch als Kunde registrieren  lassen, um dann unkompliziert eines unserer Fahrzeuge per App mieten zu können“, erläutert Benkenstein.

 


 

 

Pressemitteilung vom 28.04.2017

SWG macht mobil: Wohnungsunternehmen nimmt mit Intrasol zwei Car-Sharing-Stationen in Betrieb

Kommunales Unternehmen  will den Nordhäusern in zwei Quartieren den Zugang zur Elektromobilität erleichtern. Aktionstage für Mai und Juni geplant.

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) setzt auf Elektromobilität: Gemeinsam mit dem Nordhäuser Start-up-Unternehmen Intrasol (Intelligent Traffic Solutions) hat das kommunale Wohnungsunternehmen am Donnerstag zwei Elektrofahrzeuge BMW i3 und zwei Schnellladestationen in der Schärfgasse und in der Hundgasse in Nordhausen in Betrieb genommen. „Die Fahrzeuge können ab sofort von allen Bewohnern in den beiden Quartieren gemietet werden. Das Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Anwohner, nicht nur an unsere Mieter“, erläuterte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan das Car-Sharing-Modell.

 

Mit dem speziellen Angebot will das kommunale Wohnungsunternehmen den Nordhäusern den Zugang zur Elektromobilität erleichtern und damit auch einen Beitrag leisten, um mögliche Hemmschwellen abzubauen. Außerdem will man den Anwohnern die größtmögliche Mobilität fernab eines eigenen Fahrzeugs ermöglichen.

 

Am Donnerstag ging es erst einmal ums Ausprobieren: Einige SWG-Mieter nutzten die Möglichkeit, und drehten eine Runde mit dem blau-weißen BMW oder ließen sich von Intrasol-Geschäftsführer Eric Benkenstein erläutern, wie man das Car-Sharing in Anspruch nehmen kann:  Nach einer Onlineregistrierung und der einmaligen Sichtung des Führerscheines in der Intrasol-Geschäftsstelle in der Rothenburgstraße in Nordhausen, kann es auch schon losgehen. „Das Fahrzeug wird am PC oder per Handy gebucht. Abgerechnet wird minutengenau“, erläuterte Benkenstein. Je nach Mietdauer zahlt der Fahrer zwischen 9 und 19 Cent pro Minute. Auswählen kann der Fahrer auch, ob er das Auto für eine private oder geschäftliche Fahrt nutzt.  

  

Geplant ist vorerst eine einjährige Testphase. Diese soll zum einen zeigen, wie wirtschaftlich das Elektromobil im SWG-Fuhrpark ist und ob es sich langfristig lohnt, die gesamte Autoflotte auf Elektrofahrzeuge umzustellen. „Läuft das Carsharing-Modell in den Wohngebieten gut an, dann wollen wir auch das als Anlass nehmen, weitere Stellplätze in unseren Wohngebieten und in unseren

Tiefgaragen mit Schnellladesäulen aufzurüsten“, erläuterte die SWG-Chefin den weiteren Plan.  Denn Frau Klaan sieht das Car-Sharing-Modell auch als Chance für die Stadtentwicklung.  „Die meisten Zweitfahrzeuge  stehen den Großteil der Zeit ungenutzt auf Parkflächen.  Für diese Nutzer würde sich ein Mietfahrzeug anbieten. In der Folge bräuchte man im Innenstadtbereich auch  weniger Stellplätze“, sagte Klaan. In allen großen Wohnquartieren der Rolandstadt würden Car-Sharing-Stationen  durchaus Sinn machen.

Jetzt ginge es darum, bei den Nordhäusern um Akzeptanz für die mietbaren Elektromobile zu werben.  „Wir sind überzeugt, dass die Menschen Elektromobilität erst einmal ausprobieren müssen, ehe sie die Fahrzeuge als Alternative zu herkömmlichen Autos akzeptieren“, ist auch Benkenstein überzeugt.  Deshalb plant die SWG am 13. Mai und am 24. Juni zwei Aktionstage,  an denen Interessierte unter anderen Probefahrten mit den Elektroautos unternehmen können.




                                                                                 

Pressemitteilung vom 10.04.2017

Schuhhaus Schröter in Nordhausen bleibt in Familienhand

SWG gratuliert Bianka Becker zur Geschäftsübernahme. Christel Schröter baute Unternehmen auf.

 

 

Generationswechsel im Schuhhaus Schröter in Nordhausen: Die langjährige Inhaberin Christel Schröter hat jetzt die Schlüssel für das Schuhgeschäft symbolisch an Tochter Bianka Becker übergeben. Ab sofort führt die 31-Jährige das Familienunternehmen in der Engelsburg 1 weiter. Renate Gruben von der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) überbrachte den langjährigen Mietern anlässlich der Geschäftsübernahme Glückwünsche und Blumen. „Frau Schröter ist seit 1995 an diesem Standort in der Altstadt unsere Mieterin, die Zusammenarbeit war immer sehr konstruktiv und angenehm“, sagte die Leiterin Wohnungswirtschaft bei der SWG.

 

„Die SWG war auch für uns immer ein guter Partner“, berichtete Christel Schröter und erinnerte an die recht schwierigen Zeiten während des Baus des Einkaufszentrums, des Bürgerhauses  und der angrenzenden Straßen. In Absprache mit dem Wohnungsunternehmen zog das Schuhhaus während der Straßenbauarbeiten übergangsweise in die ehemalige Rossmann-Filiale in der Kranichstraße.

 

Christel Schröter weiß ihr Geschäft, das sie im Jahr 1990 in Niedersachswerfen und fünf Jahre später eine Zweigstelle in Nordhausen eröffnete, bei ihrer Tochter in guten Händen. Seit mittlerweile zehn Jahren arbeitet Bianka Becker, die eigentlich einen medizinischen Beruf erlernt hat, schon mit im Familienbetrieb. "Dass ich das Geschäft einmal übernehme, diese Idee ist erst in den letzten Jahren gereift“, erzählt sie. Die Geschäftsphilosophie ihrer Mutter will sie fortführen: moderne, qualitativ hochwertige Schuhe zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis und gute Beratung. Mit ihrem Sortiment habe sie in Nordhausen eine Nische besetzt und konnte sich gegen die Schuhdiscounter durchsetzen, berichtete Frau  Schröter. Ihre Tochter will das Schuhhaus nun fit für die Zukunft machen: „Wir sind auf Facebook und Google plus vertreten, wir haben eine Online-Seite“, berichtet die Geschäftsfrau. Tatsächlich gebe es die Überlegung, auch ins Online-Geschäft einzusteigen. Doch die Idee stünde noch am Anfang. Mit erweiterten Öffnungszeiten habe man auf das veränderte Einkaufsverhalten seit Eröffnung der Marktpassage reagiert:  Seit Mitte Februar öffnet das Schuhgeschäft samstags nun bis 16 Uhr.

 

Auch wenn Christel Schröter jetzt das Rentenalter erreicht hat, vom Tagesgeschäft ganz lossagen will sich die Geschäftsfrau noch nicht. „Zweimal in der Woche helfe ich im Laden aus und auch den Schuheinkauf erledigen wir gemeinsam“, erzählte die 66-Jährige. Ihren rund 2000 Stammkunden bleibt die Niedersachswerferin also noch einige Zeit erhalten.

 


 

Pressemitteilung vom 10.04.2017

SWG lädt zum Kaffeenachmittag ins renovierte „Zuckerstübchen"

Der Lift-Verein bietet ab sofort Seniorenbetreuung in dem Bewohnertreff im Nordhäuser Zuckerweg an.

Die Türen des „Zuckerstübchen" im SWG-Seniorenblock stehen wieder für alle offen: Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten hat die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) den beliebten Treff im Nordhäuser Zuckerweg 3/3a am Montag wieder eröffnet. SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan begrüßte viele Hausbewohner und Gäste zu einem gemeinsamen Kaffeenachmittag.


Das kommunale Wohnungsunternehmen hat das „Zuckerstübchen" in den zurückliegenden Wochen modernisiert. „Es erfolgten nicht nur Malerarbeiten, auch die angrenzende Küche erhielt eine neue Ausstattung, der Sanitärbereich wurde saniert", erläuterte Bernd Stodolka, zuständiger Mitarbeiter der SWG.


Mit der Wiedereröffnung der Begegnungsstätte übernimmt ab sofort der Lift-Verein die Seniorenbetreuung und bietet regelmäßige Angebote zur Freizeitgestaltung im „Zuckerstübchen" an. Darüber hinaus treffen sich ein Chor und eine Sportgruppe jetzt regelmäßig in den Räumen des Begegnungszentrums.


Das „Zuckerstübchen" soll neben dem SWG-Begegnungszentrum „Nordhaus" für das kommunale Wohnungsunternehmen eine weitere wichtige Säule des Sozialmanagements werden. In Salza soll der Fokus auf der Seniorenarbeit liegen, da an diesem Standort zum Großteil ältere Mieter leben. Seit knapp sieben Jahren hält die SWG in dem achtgeschossigen Wohnblock mit dem „Betreuten Wohnen" gemeinsam mit der Volkssolidarität ein speziell auf ältere und körperlich eingeschränkte Mieter ausgerichtetes Angebot vor.


Das „Zuckerstübchen" dient vor allem als Bewohnertreff für die Mieter der rund 200 Wohnungen. Neben den öffentlichen Veranstaltungen vom Lift-Verein können die Hausbewohner den Treff auch für private Familienfeiern mieten.

 


 

Pressemitteilung vom 07.04.2017

Neue Fassaden und Balkone für SWG-Häuser in Nordhausen-Salza

Städtisches Wohnungsunternehmen investiert rund 1,3 Millionen Euro in Bestandssanierung dreier Wohnblöcke.


Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) hat drei ihrer Wohnblöcke in Nordhausen-Salza energetisch saniert und deren Fassaden erneuert. „Außerdem haben wir insgesamt 254 neue Balkone anbauen lassen“, erläutert Maik Müller, Leiter der Bautechnik bei der SWG, die Sanierungsarbeiten an den Häusern im Zuckerweg 3/3a und 5 bis 19 sowie in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße 13 bis 16. Rund 3,14 Millionen Euro, davon zirka 1,3 Millionen Euro Eigenmittel, hat das kommunale Wohnungsunternehmen in die Bestandssanierung der knapp 40 Jahre alten Häuser investiert.

 

In diesen Tagen werden die restlichen Pflasterarbeiten an den Außenanlagen im Zuckerweg 5 bis 19 fertiggestellt. Die beiden Wohnblöcke im Zuckerweg haben zusätzlich eine neue Feuerwehrzufahrt beziehungsweise einen neuen Stellplatz auf der Hofseite erhalten, damit die Wehr im Brandfall ausreichend nah an die Gebäude heranfahren kann, um gegebenenfalls über die Leiter zu Hilfe zu kommen. „Insbesondere im Achtgeschosser im Zuckerweg 3/3a ist das wichtig, weil wir hier keine durchgehenden Wohnungen haben“, erläutert Müller.  Die rund 200 Wohnungen auf den acht Etagen sind in diesem Haus durch einen mittigen Flur getrennt, der im Brandfall verrauchen kann.

Alle drei Wohnblöcke wurde Ende der 1970er Jahre gebaut und waren bis auf den Achtgeschossigen Wohnblock im Zuckerweg noch weitestgehend unsaniert.

 


 

Pressemitteilung vom 04.04.2017

Stuttgarter Architekten planen neues Nordhäuser Feuerwehrtechnisches Zentrum

Städtische Wohnungsbaugesellschaft zeichnet am Montagabend  als Bauherrin die Preisträger des Architekten-Wettbewerbes aus. Baustart der neuen Feuerwache für 2018 geplant.

 

Der Architekten-Wettbewerb zum Neubau des Feuerwehrtechnischen Zentrums in Nordhausen ist abgeschlossen. Am Montagabend wurden im SWG-Stadtteilzentrum „Nordhaus“ die vier Preisträger ausgezeichnet und der Siegerentwurf des Stuttgarter Büros Dasch-Zürn-Architekten vorgestellt.

Das Konzept aus Stuttgart sieht ein U-förmig geschnittenes, zweigeschossiges Hauptgebäude aus beige-grauem Klinker und ein eingeschossiges Nebengebäude in Richtung Zorge vor.  „Mit ihrer sehr disziplinierten Kubatur gehört die Arbeit zu den „kleinen“ Lösungen innerhalb des Teilnehmerfeldes und lässt eine sehr wirtschaftliche Realisierung und einen ebensolchen Betrieb erwarten“, würdigt das Preisgericht den Siegerentwurf. Inge Klaan, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), lobte die hohe Qualität der eingereichten Entwürfe. „Mit dem Wettbewerb haben wir für diese anspruchsvolle Aufgabe und für Nordhausen das bestmögliche Ergebnis erzielt“, so die SWG-Chefin.

Das neunköpfige Preisgericht hatte Donnerstag vergangener Woche in fast zehnstündiger Zusammenkunft die 18 eingereichten und anonymisierten Entwürfe beraten und in zwei Wertungsgängen über die drei Preisträger und den Anerkennungspreis abgestimmt. Das Preisgericht empfahl der SWG als Ausloberin schließlich einstimmig, mit dem 1. Preisträger Vertragsverhandlungen zu führen und die für die Realisierung des Bauvorhabens notwendigen weiteren Planungsleistungen zu beauftragen. In einem nächsten Schritt soll der Förderantrag beim Landesverwaltungsamt in Weimar komplettiert werden. Frau Klaan geht von einem Baustart Anfang 2018 aus.

 

Die SWG ist Bauherrin des geplanten Feuerwehrkompetenzzentrums in der Nordhäuser Zorgestraße und daher mit der gesamten Vorbereitung des geschätzt rund 10 Millionen Euro teuren Bauvorhabens betraut. In der neuen Feuerwache sollen neben der Nordhäuser Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Wehren untergebracht und so die Kräfte gebündelt werden.

 

Insgesamt 72 Planungsbüros hatten nach der europaweiten Ausschreibung Interesse an der Planung des neuen Nordhäuser Feuerwehrzentrums bekundet. 20 Büros sind nach einem Losverfahren in die engere Wahl gezogen worden, 18 haben sich schließlich mit einem Entwurf beteiligt.

Ab 4. April können sich alle Nordhäuser selbst ein Bild von den finalen Entwürfen machen. Sie werden bis Ende April im großen Saal des „Nordhaus“, Stolberger Straße 131, ausgestellt.

Der Siegerentwurf stammt vom Büro Dasch-Zürn-Architekten aus Stuttgart (Arbeit 1008). Der Entwurf sieht ein U-förmig geschnittenes, zweigeschossiges Hauptgebäude aus beige-grauem Klinker und ein eingeschossiges Nebengebäude in Richtung Zorge vor. Der Schlauchturm befindet sich an der Feuerwehr-Zufahrt in der Zorgestraße. „Mit ihrer sehr disziplinierten Kubatur gehört die Arbeit zu den „kleinen“ Lösungen innerhalb des Teilnehmerfeldes und lässt eine sehr wirtschaftliche Realisierung und einen ebensolchen Betrieb erwarten…Insgesamt gelingt der Arbeit mit einem wohltuend zurückhaltenden Aufwand eine einprägsame, kompakte und allen funktionalen Anforderungen entsprechende Interpretation der Aufgabe“, heißt es in der Beurteilung des Preisgerichtes.

 


 

Pressemitteilung vom 28.03.2017

Landtagspräsident Carius zu Gast im SWG-Stadtteilzentrum „Nordhaus“

SWG-Chefin Inge Klaan und Kooperationspartner erläutern Sozialmanagement. Kommunales Wohnungsunternehmen plant Carsharing-Modell

 

Thüringens Landtagspräsident Christian Carius (CDU) hat am Montag das Stadtteilzentrum „Nordhaus“ der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) besucht. Carius trug sich in das Gästebuch des „Nordhaus“ ein und informierte sich in einer Gesprächsrunde mit SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan und Vertretern von Jugendsozialwerk, Horizont-Verein und der Caritas über das Sozialmanagement des kommunalen Wohnungsunternehmens.

 

„Wir sind einen ganz neuen Weg gegangen“, erläuterte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan das Konzept des Hauses.  Neben regelmäßigen Freizeitveranstaltungen habe man gemeinsam mit erfahrenen Partnern auf die verschiedenen Bedürfnisse der Mieter zugeschnittene Hilfsangebote zusammengestellt und das „Nordhaus“ in den vergangenen Monaten zu einem Beratungszentrum ausgebaut. Der Horizont-Verein ist Ansprechpartner für das Thema Integration und Migration, die Caritas bietet eine Mietschuldenberatung und das Jugendsozialwerk eine Seniorenbetreuung an. „Wir haben nicht erst auf Brennpunkte gewartet, sondern wollen unseren Mietern bereits im Vorfeld Hilfe anbieten“, so Bernd Stodolka, federführend bei der Einführung des Sozialmanagements bei der SWG. Mittlerweile würden die Angebote gut angenommen, so Stodolka weiter.

 

Gerade für die soziale Arbeit brauche das Wohnungsunternehmen das Know-How der freien Träger. „Das können wir nicht allein leisten“, so Klaan. Caritas-Chef Norbert Klodt und Horizont-Verein-Geschäftsführer René Kübler lobten das Engagement der SWG. „Für Thüringen ist diese Art der Kooperation zwischen Wohnungsunternehmen und freien Trägern noch immer etwas Besonderes“, sagte René Kübler.  Carius  zeigte sich begeistert: „Es ist ein sehr innovatives Modell, es bietet eine große Chance für die freien Träger und die SWG soziale Schieflagen bei Mietern frühzeitig zu erkennen und Lösungen anzubieten.“

 

Nordhausens Oberbürgermeister Klaus Zeh (CDU) verdeutlichte dem Gast aus Erfurt, dass das die inhaltliche Neuausrichtung des Begegnungszentrums auch im Fokus des geplanten Stadtumbaus von Nordhausen-Nord zu sehen ist. „Mit dem IBA-Stadtumbau wollen wir Nord, das bei den Nordhäusern als Wohnstandort sehr beliebt ist, für die nächste Generation fit machen“, warb Klaan dann für die Umbauphase. In den kommenden Jahren kündigen sich viele Mieterwechsel an, der Anteil älterer Bewohner ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen in Nord höher, viele Mieter leben seit Erstbezug der Wohnblöcke vor über 35 Jahren in Nord. Deshalb biete das Stadtteilzentrum vordergründig auf die Senioren ausgerichtete Veranstaltungen an, aber für die Zukunft wolle man mit verschiedenen Angeboten auch mehr junge Menschen erreichen. 

 

Holzbauweise als Idee für Stadtumbau Nord

Im Anschluss besuchten Klaan und Carius das Nordhäuser Unternehmen TH-Haus in der Freiherr-vom-Stein-Straße und informierten sich dort über nachhaltige Holz- und Hybridbauweise von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern.  „Gerade mit Blick auf den geplanten Stadtumbau-Prozess in Nordhausen-Nord sind Projektlösungen in Modulbauweise ein spannendes Thema“, verdeutlichte Klaan.

  

TH-Haus-Geschäftsführer Torsten Herschelmann erläuterte bei einem Rundgang durch die Produktion wie die Hausmodule gefertigt werden. Die Holzrahmen- und Holztafelbauweise habe laut Herschelmann viele Vorteile gegenüber der traditionellen Stein-auf-Stein-Bauweise. „Viele Arbeiten können in der trockenen Montagehalle in Nordhausen erledigt werden, damit verkürzt sich nicht nur die Bauzeit auf der Baustelle auch der Baulärm ist dadurch deutlich geringer“, so Herschelmann. Neben dem zeitlichen gebe es natürlich auch den ökologischen Aspekt des nachwachsenden Rohstoffs Holz, so der Geschäftsführer weiter. Modernes Wohnen erfordere heutzutage flexible Lösungen, verdeutlichte Klaan und sagte weiter: „Die Anforderungen an Wohnraum haben sich verändert, viele Mieter wollen großzügige Grundrisse.“ Die Modulbauweise könnte eine Antwort auf Fragen des flexiblen Wohnungsbaus sein, so Klaan. Sie könne sich durchaus eine kleine bewohnte Musterhaussiedlung aus Modulhäusern vorstellen, um diese Art des Hausbaus publiker zu machen.  

 

SWG unterstützt Elektromobilität mit Car-Sharing-Modell

Um das Thema Nachhaltigkeit ging es auch bei dem Besuch des Nordhäuser Start-up-Unternehmens Intrasol (Intelligent Traffic Solutions), das verschiedene Elektromobilitätsprojekte umsetzt, unter anderem auch mit der SWG. „Wir wollen als kommunales Unternehmen die Elektromobilität unterstützen, unseren Mietern den Zugang zur Elektromobilität erleichtern und damit auch einen Beitrag leisten, um mögliche Hemmschwellen abzubauen“, erläuterte Klaan das Vorhaben.

 

Konkret wird die SWG in Kooperation mit Intrasol Anfang April in einem Carsharing-Modell drei Elektrofahrzeuge BMW i3 und drei zugehörige Schnellladestationen in Betrieb nehmen: Zwei Autos werden den Mietern in den Wohngebieten als Mietfahrzeuge zur Verfügung gestellt, eines wird in der Schärfgasse stehen, das andere in der Hundgasse. Ein weiteres Fahrzeug soll den SWG-Fuhrpark ergänzen. „Die Mitarbeiter der SWG sind nur im Stadtverkehr auf kurzen Strecken unterwegs, also prädestiniert für Elektrofahrzeuge“, erläuterte Sebastian Kupfer, der technische Geschäftsführer bei Intrasol. Geplant ist eine  einjährige Testphase. Diese soll zum einen zeigen, wie wirtschaftlich das Elektromobil im Fuhrpark ist und  ob es sich langfristig lohnt, die gesamte Autoflotte auf Elektrofahrzeuge umzustellen. „Läuft das Carsharing-Modell in den Wohngebieten gut an, dann wollen wir auch das als Anlass nehmen, weitere Stellplätze in unseren Wohngebieten und in unseren Tiefgaragen mit Schnellladesäulen aufzurüsten“, erläuterte die SWG-Chefin den weiteren Plan.

 


 

Pressemitteilung vom 06.03.2017

SWG sponsert Zeitungs-Abo für Nordhäuser Grundschule

Kommunales Wohnungsunternehmen unterstützt die Albert-Kuntz-Grundschule als „Lesepate"


Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) setzt die Lesepatenschaft mit der Albert-Kuntz-Grundschule in Nordhausen fort. Bereits im zweiten Jahr in Folge sponsert das kommunale Wohnungsunternehmen der Bildungseinrichtung das Abonnement für die „Thüringer Allgemeine". „Wir unterstützen das Projekt sehr gern. Die Mädchen und Jungen erhalten über das Zeitungslesen einen Einblick in verschiedene Themen, erfahren etwas über ihre Heimat, die Welt und Politik", sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan am Montag während eines Vor-Ort-Termins in der Albert-Kuntz-Grundschule.

 
Die regionale Tageszeitung wird im Unterricht regelmäßig genutzt, vor allem in den dritten und vierten Klassen. „Die Zeitungsverantwortlichen holen die TA jeden Morgen bei mir im Büro ab", erklärte Schulleiterin Monika Flagmeyer das tägliche Ritual. Wie unterschiedlich die Zeitung im Unterricht eingesetzt wird, erläuterte Lehrerin Karola Scharfe der SWG-Geschäftsführerin. „Momentan nutzen wir die Zeitungsartikel beispielsweise dazu, um Stichpunkte herauszuarbeiten, die das Wichtigste der Texte kurz zusammenfassen", berichtete die Pädagogin. Mit der regelmäßigen TA-Lektüre würden die Kinder zudem ans analoge Zeitungslesen herangeführt, es sei eine gute Leseübung und erweitere den Wortschatz, ergänzte Schulleiterin Flagmeyer. Darüber hinaus liefere die Zeitung gutes Unterrichtsmaterial für den Heimat- und Sachkundeunterricht, in dem viel über Thüringen vermittelt werden soll. „Und zu guter Letzt nehmen die Kinder die Zeitung auch noch als Malunterlage", so die Schulleiterin.

 
Die Viertklässler bedankten sich am Montag bei Inge Klaan und überreichten der SWG-Chefin Blumen sowie ein selbst gestaltetes Bild. Frau Klaan hatte als Geschenk ein Paket voller Bücher mitgebracht. „Für all die, die nicht so gern in der Zeitung lesen", sagte die Geschäftsführerin. Die frische Lektüre könne gleich während der Leseprojektwoche in 14 Tagen genutzt werden, freute sich Frau Flagmeyer. Im Anschluss sollen die Bücher in der Schulbibliothek für alle Kinder zur Verfügung stehen. 280 Mädchen und Jungen besuchen die Grundschule in Nordhausen-Salza aktuell.

 


 

Pressemitteilung vom 01.03.2017

SWG-Chefin Inge Klaan verabschiedet Ilona Harthaus als langjährige Mieterin

Nordhäuser Traditionsgeschäft für Spielwaren schließt nach über 70 Jahren

 

 

Es ist das Ende einer Ära in Nordhausen: Das Spielwarengeschäft Harthaus hat nach über 70 Jahren für immer seine Türen geschlossen. Inge Klaan, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), verabschiedete am Dienstag Inhaberin Ilona Harthaus als langjährige Mieterin.  

 

In den vergangenen 30 Jahren war Familie Harthaus bei dem kommunalen Wohnungsunternehmen Mieter: von 1986 an mit dem Umzug von der Gumpertstraße in das Ladengeschäft im Eckhaus Poststraße/Bäckerstraße bis zum 28. Februar dieses Jahres.  „Anfang der 1990er Jahre sind mein Mann und ich dann mit dem Laden in die Kranichstraße umgezogen“, berichtet die 64-jährige Geschäftsinhaberin. Bis zuletzt war der Laden die Top-Adresse in der Rolandstadt für Spielwaren. „Ich möchte mich bei meinen Kunden bedanken. Viele haben mir bis zum Schluss die Treue gehalten“, sagt Ilona Harthaus, die jetzt in Rente geht.

 

In den Wochen des Ausverkaufs suchten Stammkunden immer wieder das Gespräch mit ihr, brachten Blumen und Basteleien als kleine Abschiedsgeschenke. „Ein Kind hat sogar geweint“, berichtet die Geschäftsfrau, die 1974 gemeinsam ihrem Mann Peter das Traditionsgeschäft von den Schwiegereltern übernahm. Ursula und Ewald Harthaus begannen 1945 ihre Kaufmannskarriere mit einem Bauchladen, hatten später ihr Geschäft auf dem August-Bebel-Platz, in der Ulrich- und dann in der Gumpertstraße.

 

Viele Jahre war Ilona Harthaus „helfende Ehefrau“ an der Seite ihres Mannes, wie die 64-Jährige selbst sagt. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes Peter vor fünf Jahren übernahm sie als Chefin. „Frau Harthaus hatte immer einen sehr guten Draht zu ihren Kunden und eine angenehme Art zu verkaufen“, sagt SWG-Chefin Klaan. Darüber hinaus haben sich Ilona Harthaus und ihr Mann Peter viele Jahre in der Altstadtinitiative und im Gewerbeverein eingebracht. „Die ersten Altstadtfeste trugen ganz klar die Handschrift Harthaus“, erinnert Klaan an das Engagement der Nordhäuser Geschäftsleute.

 

Einfach fällt Ilona Harthaus der Abschied in die Rente nicht. „Das Geschäft war mein Hobby, mein Leben. Jetzt muss ich erst einmal Luft holen und mir Zeit für die Dinge nehmen, für die all die Jahre kein Platz war“, sagt sie. Froh stimmt sie allerdings, dass das Ladengeschäft nicht lange leer stehen wird. Ab Mai wird Sabine Becker, Inhaberin des Geschäftes Luna, von der Engelsburg in die Kranichstraße umziehen. „Die Zwischenzeit nutzen wir, um die Geschäftsräume  zu modernisieren und um den Grundriss etwas zu verändern“, sagt Inge Klaan. Auch in Zukunft werden an dem Standort Kranichstraße also  Spielwaren verkauft und das Sortiment wird sogar um Kinderzimmereinrichtung erweitert.

 


 

Pressemitteilung vom 13.12.2016

Göttlicher Segen für "Nordhaus"

SWG eröffnete am 11. Dezember beliebten Treff unter neuem Namen in Nordhausen-Nord wieder für die Öffentlichkeit


 

Neuer Name, neues Konzept, neues Leben: „Nordhaus" heißt das neue Begegnungszentrum der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in Nordhausen. Das kommunale Wohnungsunternehmen hat den beliebten Treff in der Stolberger Straße 131 am dritten Adventssonntag unter neuem Namen wieder eröffnet. „Nordhaus ist ein Ort, wo Leben Raum und Raum Leben gegeben wird. Hier können Menschen ihre Ideen und sich selbst verwirklichen. Es ist ein Haus von Bürgern für Bürger", sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan vor den gut 150 Gästen im großen Saal des Hauses, unter ihnen sehr viele Stammgäste des Begegnungszentrums. Viele von ihnen zeigten sich froh, dass ihr Treff in Nordhausen-Nord wieder geöffnet hat. Für die Zukunft wünschten Superintendent Andreas Schwarze und Pfarrer Richard Hentrich von der katholischen Domgemeinde der Einrichtung alles Gute. Hentrich segnete das „Nordhaus" und die Gäste.


Mit der Wiedereröffnung startet das „Nordhaus" mit einem neuen Konzept: „Wir wollen alle Generationen ansprechen", sagte Klaan. Neben der generationenübergreifenden Idee wird es regelmäßige Freizeit- und Beratungsangebote für SWG-Mieter aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteils geben. Hierfür konnte die SWG drei freie Träger als Kooperationspartner finden: Der Horizont-Verein wird Ansprechpartner für das Thema Integration und Migration sein, die Caritas bietet eine Mietschuldenberatung an und das Jugendsozialwerk wird die Seniorenbetreuung übernehmen.


Das kommunale Wohnungsunternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt Nordhausen gekauft, nachdem diese sich aus Kostengründen im Januar 2015 für die Schließung des Hauses entschlossen hatte. Die SWG baute den Treff im vergangenen halben Jahr barrierefrei um und renovierte ihn. „Ich bin dankbar, dass wir die SWG als Betreiber für das Haus gewinnen konnten und dankbar dafür, dass die SWG das Haus wieder zur Eröffnung gebracht hat", sagte Nordhausens Oberbürgermeister Klaus Zeh (CDU). Frau Klaan sprach in diesem Zusammenhang von einem „Marathon", der aber dank des enormen Engagements ihrer Mitarbeiter geschafft worden sei. Das „Nordhaus" biete jetzt eine völlig neue Möglichkeit der Stadtteilarbeit. Mit Heike Ullrich als Hausleiterin habe man außerdem nicht nur ein bekanntes Gesicht, sondern auch einen Garant für ein gutes Programm im Haus, betonte die SWG-Chefin.


Die ersten Veranstaltungen sind bereits für die kommenden Tage geplant. Ab Januar soll es dann wieder eine Veranstaltungsübersicht und eine neue Internetseite geben. Für die Senioren sollen regelmäßige Kaffeenachmittage angeboten werden. Aufgrund des Raumzuschnitts sei eine Fülle von Veranstaltungen denkbar, so Klaan. Neben dem großen Saal für Hauptveranstaltungen gibt es in kleineren Räumen auch Platz für Familienfeiern und Seminare. Darüber hinaus gibt es einen Sportraum und zwei Küchen.

 


 

Pressemitteilung vom 22.11.2016

Hausleiterin Frau Ullrich kehrt ins Begegnungszentrum nach Nord zurück

Städtische Wohnungsbaugesellschaft lädt am 11. Dezember zum Tag der offenen Tür und zur Wiedereröffnung des beliebten Treffs

Die Umbau- und Renovierungsarbeiten im Begegnungszentrum der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in der Stolberger Straße sind abgeschlossen. Jetzt zieht in das Haus in Nord wieder Leben ein: Gut drei Wochen vor der offiziellen Eröffnung am 11. Dezember hat jetzt Hausleiterin Heike Ullrich ihr Büro bezogen. „Frau Ullrichs Rückkehr ins Begegnungszentrum ist der Startschuss. In den kommenden Wochen ziehen dann auch die anderen Nutzer wie Sport- und Tanzgruppen aus dem Übergangsdomizil, dem Regenbogenhaus, hierher um“, sagte Bernd Stodolka, Koordinator bei der SWG für das Projekt Begegnungszentrum.

Der Treff ist in den vergangenen sechs Monaten barrierefrei umgebaut worden. Mit der Montage des neuen Aufzuges sind die Umbauarbeiten beendet. In einem letzten Schritt erhält jetzt noch der große Saal einen neuen Anstrich.  Die feierliche Wiedereröffnung ist für den dritten Advent, den 11. Dezember, ab 12 Uhr geplant. „Unser gestecktes Ziel, das Haus noch in diesem Jahr wieder in Betreib zu nehmen, haben wir damit erreicht“, freut sich Bernd Stodolka. 

 

Die Wiedereröffnung wird mit einem Tag der offenen Tür verbunden, an dem sich auch die Kooperationspartner  Horizont-Verein, Jugendsozialwerk und Caritas vorstellen werden.  Die drei sozialen Träger konnten als erste Partner gewonnen werden, die regelmäßig in den Büros ihre Dienste anbieten werden. Hintergrund ist, dass die SWG u.a. ein generationsübergreifendes, multikulturelles, Haus der Begegnung etablieren will. In diesem soll es neben Freizeit- auch Beratungsangebote für SWG-Mieter, aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteiles, geben.

 

Das kommunale Wohnungsunternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt Nordhausen gekauft, nachdem diese sich aus Kostengründen im Januar 2015 für die Schließung des Hauses entschlossen hatte. Die Stadt  hatte den 1981 gebauten DDR-Flachbau seit Anfang der 1990er Jahre als Begegnungszentrum betrieben. Zu DDR-Zeiten war hier die Volkssolidarität untergebracht. 

Hausleiterin Frau Ullrich ist ab sofort im Begegnungszentrum unter der Telefonnummer (03631)

63 82 82 zu erreichen. 



 

Pressemitteilung vom 22.11.2016

SWG  und Stadt Nordhausen erhalten Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau

Nordhäuser Wohnungsunternehmen für Wohnquartier-Sanierung in Innenstadt ausgezeichnet.

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) und die Stadt Nordhausen sind am Montag mit dem Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau ausgezeichnet worden. Prämiert wurde die gesamte Quartiersentwicklung des Kornmarktes inklusive neuem Bürgerhaus. „Wir sind dafür ausgezeichnet worden, dass eine neue lebendige Stadtmitte entstanden ist, wo Menschen gern leben und arbeiten“, sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan nach der Preisverleihung in Erfurt.

 

Ausgezeichnet wurde die SWG für die Sanierung und die Umgestaltung des Gebäudeensembles Kornmarkt/Kranichstraße/Engelsburg in der Nordhäuser Kernstadt. Das kommunale Wohnungsunternehmen hat in diesen Wohnstandort seit 2006 rund 10 Millionen Euro investiert. „Für mich ist es ein sehr besonderer Preis. Ich durfte das Projekt seit 2002 von der ersten Planungsidee bis zur Vermietung in ganz unterschiedlichen Positionen begleiten“, sagte Klaan, die viele Jahre als Baudezernentin im Nordhäuser Rathaus tätig war.

 

Teil der Auszeichnung war darüber hinaus das neue Bürgerhaus mit Stadtbibliothek und Ratssaal, Bauherr war die Stadt Nordhausen. Quartier und Bürgerhaus sind  Teil der sogenannten „Stadtbausteine Nordhausen“, wie das Planungs- und Architekturbüro Schettler & Wittenberg aus Weimar ihr Projekt nennt. Mit diesen beiden Stadtbausteinen wurde die räumliche Situation im Zentrum der Stadt neu geordnet. Rathaus, Stadthaus und neues Bürgerhaus bilden eine neue räumliche und funktionale Einheit. Das Zentrum um das historische Rathaus wurde entscheidend gestärkt, die Innenstadt durch neue Funktionen belebt, erläuterten die Architekten ihre Arbeit. 

 

Das Wohnquartier wurde in Bezug auf die Wohnungsstruktur, die Ausbildung von Freisitzen, Barrierefreiheit, Freiraumgestaltung, Parkierung und äußere Gestalt so umgebaut, dass modernes innerstädtisches Wohnen möglich ist. In einer Tiefebene wurden Stellplätze für die Anwohner angeordnet. Auf diesem Parkdeck wurde ein gemeinschaftlich nutzbarer grüner Innenhof gestaltet, der über Stege direkt aus den Treppenhäusern erreicht werden kann.

Dominierend ist die große, ruhige Rasenfläche mit dem Hofbaum in der Mitte. Der Wohnhof ist das grüne Gegenstück zur steinernen Terrasse, die durch den Baukörper des neuen Bürgerhauses gefasst wird.

 

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau ist in diesem Jahr zum elften Mal vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Thüringen und erstmals auch der Stiftung Baukultur Thüringen ausgelobt worden. 36 Wettbewerbsteilnehmer hatten sich beworben. Mit dem Preis sollen innovative architektonische und städtebauliche Konzepte gewürdigt werden. 

 


 

 

Pressemitteilung vom 07.11.2016

Mehr als Waschen, Schneiden, Föhnen: SWG begrüßt Friseurteam als neue Mieter

Anett Vollborth zieht mit ihren Kolleginnen in die Bahnhofstraße. Neue Immobilie bietet Platz für Zweithaarstudio

Von der Grimmelallee in die Innenstadt: Das Team vom Friseursalon Anett ist ab sofort in der Bahnhofstraße 28 in Nordhausen zu erreichen. Renate Gruben, Leiterin der Abteilung Wohnungswirtschaft bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), begrüßte das Salon-Team jetzt im neuen Ladengeschäft. „Frau Vollborth ist bereits unsere Mieterin im Zuckerweg.

Für ihren Hauptsalon suchte sie eine passende Immobilie im Zentrum mit mehreren Räumen. Dafür ist diese Geschäftsimmobilie perfekt“, sagte Renate Gruben.  

 

„Unsere Zertifizierung als Zweithaarstudio machte eine räumliche Veränderung nötig“, erläuterte Geschäftsführerin Anett Vollborth den Ortswechsel. Denn Kunden, die zu der 51-jährigen Friseurmeisterin wegen Haarersatz oder Perücken kommen, haben oft auch eine medizinische Vorgeschichte. „Das erfordert einfach eine entsprechende Privatsphäre“, sagte Vollborth. In ihrem neuen Salon hat sie jetzt einen extra Bereich, in dem nur Zweithaar-Kunden betreut werden.

Die SWG ließ das Ladengeschäft nach den Wünschen der Friseurmeisterin umbauen und renovieren, den Farbanstrich erledigte die neue Mieterin. Herzlichen Dank den am Umbau beteiligten Baufirmen. Frau Vollborth freut sich, dass die Arbeit an dem neuen Standort so gut angelaufen ist. „Wir haben natürlich viele Stammkunden, aber hier haben wir auch deutlich mehr Laufkundschaft als in der Grimmelallee“, berichtete Vollborth.

Die Friseurmeisterin startete 1993 in Bielen mit ihrem ersten kleinen Friseurgeschäft, fand dann recht  schnell in Nordhausen in der Grimmelallee für viele Jahre ihr Domizil. Heute beschäftigt die Friseurmeisterin acht Mitarbeiter, bildet regelmäßig Nachwuchs aus und bietet ihre Friseurdienstleistungen auch in verschiedenen Senioreneinrichtungen im Landkreis an.

Die SWG vermietet in Nordhausen rund 150 Gewerbeimmobilien, acht davon sind Friseursalons.


 

 

Pressemitteilung vom 26.10.2016

SWG eröffnet Begegnungszentrum in Nord im Dezember

Kommunales Wohnungsunternehmen findet mit der Caritas, dem Horizont-Verein und dem Jugendsozialwerk drei erste Partner für Beratungsangebote


Das Begegnungszentrum in der Stolberger Straße in Nordhausen wird noch in diesem Jahr wieder in Betrieb gehen. „Am 3. Advent wollen wir das Haus mit einem Kaffeenachmittag wieder eröffnen“, kündigte jetzt Inge Klaan, die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), bei einem Treffen mit dem Seniorenbeirat an. Zum Eröffnungstermin am 11. Dezember soll auch der neue Name für den Treff bekannt gegeben werden.

 

Das kommunale Unternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt gekauft, nachdem diese sich aus Kostengründen für die Schließung des Hauses entschlossen hatte.  In den vergangenen Monaten wurde das Haus renoviert und barrierefrei umgebaut. „In den nächsten Wochen wird der Fahrstuhl eingebaut. Damit steht der Eröffnung nichts mehr im Wege“, ergänzte Bernd Stodolka, der das Projekt Begegnungszentrum bei dem Wohnungsunternehmen koordiniert.

 

Die SWG will an dem alten Standort eine Art Mehrgenerationenhaus etablieren. In diesem soll es neben Freizeit- auch Beratungsangebote für SWG-Mieter, aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteiles, geben. Klaan spricht von einem „Ankerpunkt für Begegnung und Beratung für alle Generationen“. Gegenwärtig liege der Fokus auf der Seniorenarbeit. Aber, so die Geschäftsführerin, Nordhausen-Nord stünde vor einem Generationswechsel. Dieser Entwicklung wolle man in den kommenden Jahren Rechnung tragen und auch Angebote für jüngere Menschen entwickeln. 

 

Aktuell konnte die SWG drei soziale Träger als Partner gewinnen, die regelmäßig in den Büros anzutreffen sein werden. Mitarbeiter der Caritas werden eine Mietschuldnerberatung anbieten, der Horizont-Verein berät zu Themen rund um Integration und Migration, das Jugendsozialwerk kümmert sich um die Zielgruppe der Senioren. Darüber hinaus haben sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt mehrere Nutzergruppen gemeldet, die Interesse haben, sich regelmäßig in die Räume einzumieten.

 

Zukünftig soll das Haus die ganze Woche genutzt werden können. Es stehen zwei Säle und ein Konferenzraum sowie drei Büros mit mobiler Einrichtung zur Verfügung. Die Nutzungsgebühren werden sich auf zwischen 10 Euro pro Stunde Mietkosten für ein Büro und maximal 120 Euro für die ganztägige Nutzung des großen Saales belaufen. „Uns als Unternehmen ist eine gute Auslastung des Hauses wichtig“, betonte Klaan. Für die Senioren soll es regelmäßige Kaffeenachmittage geben. Eine Mittagsversorgung, wie sie noch unter städtischer Regie angeboten wurde, sei aus Kostengründen jedoch nicht mehr möglich.

  

Die Mitglieder der Seniorenvertretung lobten das Engagement der SWG. „Sie haben schnell und zielstrebig eine Lösung gefunden und die Voraussetzungen geschaffen. Alles andere wird sich entwickeln. Es ist ein Neuanfang“, sagte Jürgen Hahnemann, Vorstand der Seniorenvertretung.


 

 

Pressemitteilung vom 05.08.2016

Neue Kassenöffnungszeiten bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen

In den letzten Jahren haben viele Kunden auf bargeldlosen Zahlungsverkehr umgestellt. Deshalb passt die SWG die Öffnungszeiten der Kasse im Firmensitz, Geseniusstraße 3 in Nordhausen wie folgt an:

Montag      geschlossen     
Dienstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Kunden, die Fragen zur bargeldlosen Zahlung haben, können sich direkt bei der SWG oder telefonisch unter 03631 9203 beraten lassen. Die SWG mbH Nordhausen dankt ihrer Kundschaft für ihr Verständnis.

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