Pressemitteilung vom 05.01.2017

Vortrag zu Luther und seinen Mitstreitern

Thomas Kopf referiert im SWG-Begegnungszentrum "Nordhaus"


Das 500-jährige Reformationsjubiläum steht im Fokus einer Veranstaltung des Kreises der Stadt- und Regionalgeschichte. Dieser trifft sich am Montag, dem 9. Januar, im SWG-Begegnungszentrum „Nordhaus" in der Stolberger Straße 131 in Nordhausen. Um 14.30 Uhr wird Stadtführer Thomas Kopf zum Thema „500 Jahre Reformation: Luther und seine Mitstreiter" referieren. Der Vortrag ist öffentlich, der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 3,50 Euro. Nähere Informationen gibt es unter Telefon (03631) 63 82 82 oder direkt im „Nordhaus".


 

Pressemitteilung vom 13.12.2016

Göttlicher Segen für "Nordhaus"

SWG eröffnete am 11. Dezember beliebten Treff unter neuem Namen in Nordhausen-Nord wieder für die Öffentlichkeit


 

Neuer Name, neues Konzept, neues Leben: „Nordhaus" heißt das neue Begegnungszentrum der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in Nordhausen. Das kommunale Wohnungsunternehmen hat den beliebten Treff in der Stolberger Straße 131 am dritten Adventssonntag unter neuem Namen wieder eröffnet. „Nordhaus ist ein Ort, wo Leben Raum und Raum Leben gegeben wird. Hier können Menschen ihre Ideen und sich selbst verwirklichen. Es ist ein Haus von Bürgern für Bürger", sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan vor den gut 150 Gästen im großen Saal des Hauses, unter ihnen sehr viele Stammgäste des Begegnungszentrums. Viele von ihnen zeigten sich froh, dass ihr Treff in Nordhausen-Nord wieder geöffnet hat. Für die Zukunft wünschten Superintendent Andreas Schwarze und Pfarrer Richard Hentrich von der katholischen Domgemeinde der Einrichtung alles Gute. Hentrich segnete das „Nordhaus" und die Gäste.


Mit der Wiedereröffnung startet das „Nordhaus" mit einem neuen Konzept: „Wir wollen alle Generationen ansprechen", sagte Klaan. Neben der generationenübergreifenden Idee wird es regelmäßige Freizeit- und Beratungsangebote für SWG-Mieter aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteils geben. Hierfür konnte die SWG drei freie Träger als Kooperationspartner finden: Der Horizont-Verein wird Ansprechpartner für das Thema Integration und Migration sein, die Caritas bietet eine Mietschuldenberatung an und das Jugendsozialwerk wird die Seniorenbetreuung übernehmen.


Das kommunale Wohnungsunternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt Nordhausen gekauft, nachdem diese sich aus Kostengründen im Januar 2015 für die Schließung des Hauses entschlossen hatte. Die SWG baute den Treff im vergangenen halben Jahr barrierefrei um und renovierte ihn. „Ich bin dankbar, dass wir die SWG als Betreiber für das Haus gewinnen konnten und dankbar dafür, dass die SWG das Haus wieder zur Eröffnung gebracht hat", sagte Nordhausens Oberbürgermeister Klaus Zeh (CDU). Frau Klaan sprach in diesem Zusammenhang von einem „Marathon", der aber dank des enormen Engagements ihrer Mitarbeiter geschafft worden sei. Das „Nordhaus" biete jetzt eine völlig neue Möglichkeit der Stadtteilarbeit. Mit Heike Ullrich als Hausleiterin habe man außerdem nicht nur ein bekanntes Gesicht, sondern auch einen Garant für ein gutes Programm im Haus, betonte die SWG-Chefin.


Die ersten Veranstaltungen sind bereits für die kommenden Tage geplant. Ab Januar soll es dann wieder eine Veranstaltungsübersicht und eine neue Internetseite geben. Für die Senioren sollen regelmäßige Kaffeenachmittage angeboten werden. Aufgrund des Raumzuschnitts sei eine Fülle von Veranstaltungen denkbar, so Klaan. Neben dem großen Saal für Hauptveranstaltungen gibt es in kleineren Räumen auch Platz für Familienfeiern und Seminare. Darüber hinaus gibt es einen Sportraum und zwei Küchen.

 


 

Pressemitteilung vom 07.12.2016

Eröffnung am 3. Advent: SWG lädt zum Tag der offenen Tür ins Begegnungszentrum

Nordhäuser Wohnungsunternehmen öffnet Treff in Stolberger Straße wieder. Neuer Name wird feierlich bekanntgegeben

 

Am 3. Advent ist es soweit: Nach knapp sechsmonatiger Renovierungs- und Umbauzeit eröffnet die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) das Begegnungszentrum in der Stolberger Straße 131. Die Wiederbelebung des beliebten Treffs in Nordhausen-Nord soll am Sonntag, dem 11. Dezember, mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Alle interessierten Nordhäuser sind ab 12 Uhr in das Begegnungszentrum eingeladen.


Ab 14 Uhr beginnt ein Kaffeenachmittag mit verschiedenen Programmpunkten. Höhepunkt soll die Namensgebung und die Enthüllung des neuen Logos werden. SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan wird außerdem Nordhausens Oberbürgermeister Klaus Zeh (CDU) begrüßen. Darüber hinaus können die Gäste mit Hausleiterin Heike Ullrich sowie mit Mitarbeitern der Kooperationspartner Horizont-Verein, Jugendsozialwerk und Caritas ins Gespräch kommen. Die sozialen Träger konnten als erste Partner gewonnen werden, die regelmäßig in den Büros ihre Dienste anbieten werden.


Hintergrund ist, dass die SWG unter anderem ein generationsübergreifendes, multikulturelles Haus der Begegnung etablieren will. In diesem soll es neben Freizeit- auch Beratungsangebote für SWG-Mieter, aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteiles, geben.

 


 

Pressemitteilung vom 24.11.2016

Rückbau der Kulturkonditorei in Nordhausen hat begonnen

Städtische Wohnungsbaugesellschaft plant Sanierung der anschließenden Fachwerkhäuser

 

Am Donnerstag haben die Abrissarbeiten an der früheren Bäckerei Wernecke in der Nordhäuser Altstadt begonnen. „In den kommenden Tagen wird die Nordhäuser Firma Depa Bau das gut 30 Jahre alte Bäckerei-Gebäude abreißen. In einem ersten Schritt sind die Holzverkleidung im Inneren des früheren Verkaufsraumes sowie Türen, Fenster und Dachziegel entfernt worden; ab Freitag beginnt der eigentliche Rückbau“, teilt Maik Müller, Leiter Bautechnik, bei der Städtischen Wohnungsbau-gesellschaft mbH mit. 



Das Gebäude wurde im Jahr 1985 von dem SWG-Vorgänger, VEB Kommunale Wohnungsverwaltung, gebaut und 1986 als neuer Verkaufsraum für die Bäckerei Wernecke eröffnet. Bäckermeister Klaus-Peter Wernecke gab seine Bäckerei im Jahr 1994 aus Altersgründen auf. Danach mietete sich die Bäckerei Hatzky für vier Jahre in das Ladengeschäft ein. Zuletzt war das Geschäft in der Hand von Studenten, die im Frühjahr 2012 den Verkaufsraum als Kulturkonditorei wieder mit Leben erfüllten. Mit Beginn der Bauarbeiten am Wohnquartier Schärfgasse/Altendorf im April 2014 wurde die einstige Bäckerei bis zuletzt als Aufenthaltsraum für die Bauarbeiter und Lager genutzt.  

 

Um das Quartier als modernen Wohnstandort weiterzuentwickeln sei jedoch der Abriss des Hauses nötig, so Müller.  „Das Gebäude kann man nicht als Wohnraum nutzen“, erläuterte er. Später soll hier eine Freifläche für die Mieter entstehen. Außerdem wird es zukünftig an dieser Stelle eine Verbindung in Richtung des früheren Mühlgrabens geben.

 


Pressemitteilung vom 22.11.2016

Hausleiterin Frau Ullrich kehrt ins Begegnungszentrum nach Nord zurück

Städtische Wohnungsbaugesellschaft lädt am 11. Dezember zum Tag der offenen Tür und zur Wiedereröffnung des beliebten Treffs

Die Umbau- und Renovierungsarbeiten im Begegnungszentrum der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in der Stolberger Straße sind abgeschlossen. Jetzt zieht in das Haus in Nord wieder Leben ein: Gut drei Wochen vor der offiziellen Eröffnung am 11. Dezember hat jetzt Hausleiterin Heike Ullrich ihr Büro bezogen. „Frau Ullrichs Rückkehr ins Begegnungszentrum ist der Startschuss. In den kommenden Wochen ziehen dann auch die anderen Nutzer wie Sport- und Tanzgruppen aus dem Übergangsdomizil, dem Regenbogenhaus, hierher um“, sagte Bernd Stodolka, Koordinator bei der SWG für das Projekt Begegnungszentrum.

Der Treff ist in den vergangenen sechs Monaten barrierefrei umgebaut worden. Mit der Montage des neuen Aufzuges sind die Umbauarbeiten beendet. In einem letzten Schritt erhält jetzt noch der große Saal einen neuen Anstrich.  Die feierliche Wiedereröffnung ist für den dritten Advent, den 11. Dezember, ab 12 Uhr geplant. „Unser gestecktes Ziel, das Haus noch in diesem Jahr wieder in Betreib zu nehmen, haben wir damit erreicht“, freut sich Bernd Stodolka. 

 

Die Wiedereröffnung wird mit einem Tag der offenen Tür verbunden, an dem sich auch die Kooperationspartner  Horizont-Verein, Jugendsozialwerk und Caritas vorstellen werden.  Die drei sozialen Träger konnten als erste Partner gewonnen werden, die regelmäßig in den Büros ihre Dienste anbieten werden. Hintergrund ist, dass die SWG u.a. ein generationsübergreifendes, multikulturelles, Haus der Begegnung etablieren will. In diesem soll es neben Freizeit- auch Beratungsangebote für SWG-Mieter, aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteiles, geben.

 

Das kommunale Wohnungsunternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt Nordhausen gekauft, nachdem diese sich aus Kostengründen im Januar 2015 für die Schließung des Hauses entschlossen hatte. Die Stadt  hatte den 1981 gebauten DDR-Flachbau seit Anfang der 1990er Jahre als Begegnungszentrum betrieben. Zu DDR-Zeiten war hier die Volkssolidarität untergebracht. 

Hausleiterin Frau Ullrich ist ab sofort im Begegnungszentrum unter der Telefonnummer (03631)

63 82 82 zu erreichen. 



 

Pressemitteilung vom 22.11.2016

SWG  und Stadt Nordhausen erhalten Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau

Nordhäuser Wohnungsunternehmen für Wohnquartier-Sanierung in Innenstadt ausgezeichnet.

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) und die Stadt Nordhausen sind am Montag mit dem Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau ausgezeichnet worden. Prämiert wurde die gesamte Quartiersentwicklung des Kornmarktes inklusive neuem Bürgerhaus. „Wir sind dafür ausgezeichnet worden, dass eine neue lebendige Stadtmitte entstanden ist, wo Menschen gern leben und arbeiten“, sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan nach der Preisverleihung in Erfurt.

 

Ausgezeichnet wurde die SWG für die Sanierung und die Umgestaltung des Gebäudeensembles Kornmarkt/Kranichstraße/Engelsburg in der Nordhäuser Kernstadt. Das kommunale Wohnungsunternehmen hat in diesen Wohnstandort seit 2006 rund 10 Millionen Euro investiert. „Für mich ist es ein sehr besonderer Preis. Ich durfte das Projekt seit 2002 von der ersten Planungsidee bis zur Vermietung in ganz unterschiedlichen Positionen begleiten“, sagte Klaan, die viele Jahre als Baudezernentin im Nordhäuser Rathaus tätig war.

 

Teil der Auszeichnung war darüber hinaus das neue Bürgerhaus mit Stadtbibliothek und Ratssaal, Bauherr war die Stadt Nordhausen. Quartier und Bürgerhaus sind  Teil der sogenannten „Stadtbausteine Nordhausen“, wie das Planungs- und Architekturbüro Schettler & Wittenberg aus Weimar ihr Projekt nennt. Mit diesen beiden Stadtbausteinen wurde die räumliche Situation im Zentrum der Stadt neu geordnet. Rathaus, Stadthaus und neues Bürgerhaus bilden eine neue räumliche und funktionale Einheit. Das Zentrum um das historische Rathaus wurde entscheidend gestärkt, die Innenstadt durch neue Funktionen belebt, erläuterten die Architekten ihre Arbeit. 

 

Das Wohnquartier wurde in Bezug auf die Wohnungsstruktur, die Ausbildung von Freisitzen, Barrierefreiheit, Freiraumgestaltung, Parkierung und äußere Gestalt so umgebaut, dass modernes innerstädtisches Wohnen möglich ist. In einer Tiefebene wurden Stellplätze für die Anwohner angeordnet. Auf diesem Parkdeck wurde ein gemeinschaftlich nutzbarer grüner Innenhof gestaltet, der über Stege direkt aus den Treppenhäusern erreicht werden kann.

Dominierend ist die große, ruhige Rasenfläche mit dem Hofbaum in der Mitte. Der Wohnhof ist das grüne Gegenstück zur steinernen Terrasse, die durch den Baukörper des neuen Bürgerhauses gefasst wird.

 

Der Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau ist in diesem Jahr zum elften Mal vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Thüringen und erstmals auch der Stiftung Baukultur Thüringen ausgelobt worden. 36 Wettbewerbsteilnehmer hatten sich beworben. Mit dem Preis sollen innovative architektonische und städtebauliche Konzepte gewürdigt werden. 

 


 

 

Pressemitteilung vom 07.11.2016

Mehr als Waschen, Schneiden, Föhnen: SWG begrüßt Friseurteam als neue Mieter

Anett Vollborth zieht mit ihren Kolleginnen in die Bahnhofstraße. Neue Immobilie bietet Platz für Zweithaarstudio

Von der Grimmelallee in die Innenstadt: Das Team vom Friseursalon Anett ist ab sofort in der Bahnhofstraße 28 in Nordhausen zu erreichen. Renate Gruben, Leiterin der Abteilung Wohnungswirtschaft bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), begrüßte das Salon-Team jetzt im neuen Ladengeschäft. „Frau Vollborth ist bereits unsere Mieterin im Zuckerweg.

Für ihren Hauptsalon suchte sie eine passende Immobilie im Zentrum mit mehreren Räumen. Dafür ist diese Geschäftsimmobilie perfekt“, sagte Renate Gruben.  

 

„Unsere Zertifizierung als Zweithaarstudio machte eine räumliche Veränderung nötig“, erläuterte Geschäftsführerin Anett Vollborth den Ortswechsel. Denn Kunden, die zu der 51-jährigen Friseurmeisterin wegen Haarersatz oder Perücken kommen, haben oft auch eine medizinische Vorgeschichte. „Das erfordert einfach eine entsprechende Privatsphäre“, sagte Vollborth. In ihrem neuen Salon hat sie jetzt einen extra Bereich, in dem nur Zweithaar-Kunden betreut werden.

Die SWG ließ das Ladengeschäft nach den Wünschen der Friseurmeisterin umbauen und renovieren, den Farbanstrich erledigte die neue Mieterin. Herzlichen Dank den am Umbau beteiligten Baufirmen. Frau Vollborth freut sich, dass die Arbeit an dem neuen Standort so gut angelaufen ist. „Wir haben natürlich viele Stammkunden, aber hier haben wir auch deutlich mehr Laufkundschaft als in der Grimmelallee“, berichtete Vollborth.

Die Friseurmeisterin startete 1993 in Bielen mit ihrem ersten kleinen Friseurgeschäft, fand dann recht  schnell in Nordhausen in der Grimmelallee für viele Jahre ihr Domizil. Heute beschäftigt die Friseurmeisterin acht Mitarbeiter, bildet regelmäßig Nachwuchs aus und bietet ihre Friseurdienstleistungen auch in verschiedenen Senioreneinrichtungen im Landkreis an.

Die SWG vermietet in Nordhausen rund 150 Gewerbeimmobilien, acht davon sind Friseursalons.


 

 

Pressemitteilung vom 26.10.2016

SWG eröffnet Begegnungszentrum in Nord im Dezember

Kommunales Wohnungsunternehmen findet mit der Caritas, dem Horizont-Verein und dem Jugendsozialwerk drei erste Partner für Beratungsangebote


Das Begegnungszentrum in der Stolberger Straße in Nordhausen wird noch in diesem Jahr wieder in Betrieb gehen. „Am 3. Advent wollen wir das Haus mit einem Kaffeenachmittag wieder eröffnen“, kündigte jetzt Inge Klaan, die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), bei einem Treffen mit dem Seniorenbeirat an. Zum Eröffnungstermin am 11. Dezember soll auch der neue Name für den Treff bekannt gegeben werden.

 

Das kommunale Unternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt gekauft, nachdem diese sich aus Kostengründen für die Schließung des Hauses entschlossen hatte.  In den vergangenen Monaten wurde das Haus renoviert und barrierefrei umgebaut. „In den nächsten Wochen wird der Fahrstuhl eingebaut. Damit steht der Eröffnung nichts mehr im Wege“, ergänzte Bernd Stodolka, der das Projekt Begegnungszentrum bei dem Wohnungsunternehmen koordiniert.

 

Die SWG will an dem alten Standort eine Art Mehrgenerationenhaus etablieren. In diesem soll es neben Freizeit- auch Beratungsangebote für SWG-Mieter, aber auch für alle anderen Bewohner des Stadtteiles, geben. Klaan spricht von einem „Ankerpunkt für Begegnung und Beratung für alle Generationen“. Gegenwärtig liege der Fokus auf der Seniorenarbeit. Aber, so die Geschäftsführerin, Nordhausen-Nord stünde vor einem Generationswechsel. Dieser Entwicklung wolle man in den kommenden Jahren Rechnung tragen und auch Angebote für jüngere Menschen entwickeln. 

 

Aktuell konnte die SWG drei soziale Träger als Partner gewinnen, die regelmäßig in den Büros anzutreffen sein werden. Mitarbeiter der Caritas werden eine Mietschuldnerberatung anbieten, der Horizont-Verein berät zu Themen rund um Integration und Migration, das Jugendsozialwerk kümmert sich um die Zielgruppe der Senioren. Darüber hinaus haben sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt mehrere Nutzergruppen gemeldet, die Interesse haben, sich regelmäßig in die Räume einzumieten.

 

Zukünftig soll das Haus die ganze Woche genutzt werden können. Es stehen zwei Säle und ein Konferenzraum sowie drei Büros mit mobiler Einrichtung zur Verfügung. Die Nutzungsgebühren werden sich auf zwischen 10 Euro pro Stunde Mietkosten für ein Büro und maximal 120 Euro für die ganztägige Nutzung des großen Saales belaufen. „Uns als Unternehmen ist eine gute Auslastung des Hauses wichtig“, betonte Klaan. Für die Senioren soll es regelmäßige Kaffeenachmittage geben. Eine Mittagsversorgung, wie sie noch unter städtischer Regie angeboten wurde, sei aus Kostengründen jedoch nicht mehr möglich.

  

Die Mitglieder der Seniorenvertretung lobten das Engagement der SWG. „Sie haben schnell und zielstrebig eine Lösung gefunden und die Voraussetzungen geschaffen. Alles andere wird sich entwickeln. Es ist ein Neuanfang“, sagte Jürgen Hahnemann, Vorstand der Seniorenvertretung.


 

 

Pressemitteilung vom 24.10.2016

Studio für Neugeborenen-Fotografie eröffnet in Nordhausen


SWG-Mitarbeiterin Renate Gruben (rechts) begrüßt die neue Mieterin Nadine Baerens in ihrem Studio in Nordhausen. Foto: SWG



Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) hat für ein weiteres Geschäft in der Nordhäuser Innenstadt eine neue Mieterin gefunden: Seit Ende Oktober  hat die Neugeborenen- und Familienfotografin Nadine Baerens in ihrem Studio am Markt 5 ihre Arbeit aufgenommen.  „Frau Baerens ist die perfekte Bereicherung für die Nordhäuser City“, sagt Renate Gruben, Leiterin der Abteilung Wohnungswirtschaft bei der SWG.

Zart und zufrieden wirken die schlafenden Neugeborenen. Eingerollt wie in Mamas Bauch oder eingehüllt in einen flauschigen Stoff-Concon: Die Fotos von Nadine Baerens haben ihren ganz eigenen Charakter.  Einen Namen hat sich die Nordhäuserin bisher als Tagesmutter gemacht. Seit acht Jahren bietet die 41-Jährige die Betreuung von Babys und Kleinkindern an. „Über diese Arbeit bin ich zur Fotografie gekommen“, berichtet sie. Für ihre Eltern wollte sie die vielen tollen Momente der Kinder festhalten. Sie belegte Fotokurse, lernte mit der Spiegelreflexkamera umzugehen und entdeckte dabei, wie viel Spaß ihr das Fotografieren bereitet.

Sie spezialisierte sich auf die Neugeborenen-Fotografie, besuchte Workshops bei erfolgreichen Neugeborenen-Fotografinnen wie Katharina Dressen oder Sabine Brandt aus Alamorgodo (USA). Baerens trifft damit den Nerv der Zeit, viele Eltern wünschen sich außergewöhnliche Fotos ihrer Kinder als Erinnerung, weiß sie. Seit knapp einem Jahr bietet sie nebenberuflich ihre Fotodienste an. Vorrübergehend hatte sie  sich in ein Ladengeschäft einer Bekannten, die in Elternzeit war und die Räume nicht benötigte, in der Stolberger Straße eingemietet. „Ich war aber auf der Suche nach einer dauerhaften Studiolösung, die habe ich hier gefunden“, freut sich Nadine Baerens. In ihrem Studio gegenüber der Stadtbibliothek kann sie flexibel arbeiten,  hier kann sie auf viele Accessoires wie Körbe, Schals, spezielle Kleidung, Tücher und jahreszeitlich passende Dekoartikel für ihre Fotos zurückgreifen.

Neugeborenen-Fotografie ist zeitaufwändig: Deshalb ist es ihr wichtig, dass sich Kind und Eltern bei ihr wohlfühlen. „Zwischen drei und vier Stunden sollten die Eltern schon einplanen“, sagt Baerens. Ihre Erfahrung als Tagesmutter kommt ihr auch beim Fotografieren der kleinen Wesen zu Gute. Und, der Kontakt zu den Familien ist für sie essentiell. Einige Kinder und deren Eltern begleitet sie fotografisch schon über längere Zeit. „Es ist einfach toll zu sehen, wie die Kinder sich entwickeln“, sagt Baerens.

 


Pressemitteilung vom 06.10.2016

Psychotherapeutische Praxis für junge Patienten eröffnet in Nordhausen 

Städtische Wohnungsbaugesellschaft freut sich über neue Mieterin in der Förstemannstraße

 

In Nordhausen gibt es eine neue Psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche. Die Diplom-Psychologin Doreen Heinicke ist seit 5. Oktober in der Förstemannstraße 1 zu erreichen. Renate Gruben, Leiterin Wohnungswirtschaft bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), überbrachte der neuen Mieterin Glückwünsche zur Praxiseröffnung.

 

„Gewöhnliche Gewerbeimmobilien mit großen Fensterfronten sind für eine psychotherapeutische Praxis kaum geeignet. Entsprechend schwer war es, in Nordhausen etwas Passendes zu finden“, berichtete die Psychologin. Gemeinsam mit Renate Gruben fand die Nordhäuserin mit der kleinen Wohnung im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses in der Förstemannstraße genau den richtigen Ort für ihre Arbeit. Ganz auf die jungen Patienten abgestimmt, hat Doreen Heinicke ihre Praxis hell und farbenfroh gestaltet.

 

Die Diplompsychologin arbeitete zuletzt auf der Palliativstation und im Brustzentrum des Südharz-Klinikums, war davor in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Praxis in Kassel sowie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Südharz-Klinikums tätig. Berufsbegleitend arbeitete sie an ihrer Approbation, also an der speziellen Ausbildung zur Psychotherapeutin. Zuletzt erhielt Doreen Heinicke die kassenärztliche Zulassung für ihre Praxis. Als Verhaltenstherapeutin will sie ihre jungen Patienten und deren Eltern aus Krisen herausbegleiten. Hilfe bietet sie unter anderem bei Schulangst, Ess- und Schlafstörungen oder Konflikten mit Eltern, Geschwistern und Lehrern an. „Ich arbeite viel mit Kinderärzten, Psychiatern, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden zusammen“, berichtet Heinicke aus ihrem Arbeitsalltag.

 

 

Pressemitteilung vom 21.09.2016

SWG feiert mit hunderten Gästen Familienfest auf dem Theaterplatz in Nordhausen

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Kommunales Wohnungsunternehmen bot  ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm anlässlich des 65. Geburtstages.

Die Sonne lachte den ganzen Tag über dem Theaterplatz: Bei bestem Spätsommerwetter feierten am Samstag die Mitarbeiter der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) gemeinsam mit vielen hundert Mietern eine große Geburtstagsparty anlässlich 65 Jahre kommunaler Wohnungsverwaltung und 25 Jahre SWG in Nordhausen. „Wir sind begeistert, dass so viele Mieter und Gäste gekommen sind. Das ist einfach toll“,  freute sich SWG-Chefin Inge Klaan. Das Familienfest sei rundum gelungen, für jede Altersklasse sei etwas dabei gewesen, so Klaan weiter.

Klaan nutzte den offiziellen Festakt am Abend, um sich bei den Mietern, Geschäftspartnern, ihren Mitarbeitern und der Stadt Nordhausen zu bedanken. Außerdem feierte der neue SWG-Imagefilm Premiere. Gemeinsam habe man in den vergangenen Jahren für Nordhausen sehr viel erreicht. „Stadtentwicklung geht nur mit verlässlichen Partnern und einem guten Netzwerk“, betonte die SWG-Chefin. Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) sagte, dass die Zusammenarbeit von Stadt und SWG immer gut funktioniert habe. „Ich bin dankbar, dass die SWG in die Altstadt investiert hat. Als kommunales Unternehmen kann die SWG hier finanzielle Lücken schließen, die private Investoren nicht füllen können. Und das ist gut so“, so Zeh im Hinblick auf das neu entstandene Wohnquartier Schärfgasse/Altentor. Dieses SWG-Großprojekt stehe kurz vor Abschluss, berichtete Klaan. Sie nutzte den offiziellen Festakt deshalb dazu, Margret Messing als erster Mieterin den Schlüssel für ihre neue Wohnung in der Schärfgasse zu überreichen. Frau Messing wird im Dezember ihre neue Drei-Raum-Wohnung beziehen. 

 

Thüringens Infrastrukturministerin Birgit Keller (Die  Linke) lobte das kommunale Wohnungsunternehmen nicht nur für die städtebauliche Entwicklung Nordhausens, sondern auch dafür, dass man dafür gesorgt habe, dass Wohnraum bezahlbar bleibt. Damit leiste die SWG einen wichtigen Beitrag für ein gutes soziales Klima in der Stadt, so Keller weiter. 

Für Gänsehautstimmung sorgte im Anschluss der neue SWG-Imagefilm, der anlässlich des Familienfestes das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Als Höhepunkt des Festaktes hatten sich die 50 SWG-Mitarbeiter eine ganz besondere Überraschung ausgedacht: Mit einer auf die SWG zugeschnittenen Version des Jürgen-Drews-Klassikers „Ich bau Dir ein Schloss“ sangen sie ein Geburtstagsständchen. Auf den Countdown der SWG-Chefin ließ die Belegschaft dann unzählige gelbe Luftballons in den Nordhäuser Abendhimmel steigen, ehe die Musikbands die Bühne übernahmen.

 

                          

          

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Pressemitteilung vom 30.08.2016

SWG will Begegnungszentrum in Nordhausen-Nord im Dezember wieder eröffnen

Momentan wird der Treffpunkt in der Stolberger Straße saniert und barrierefrei umgebaut.

 

Das Begegnungszentrum in der Stolberger Straße in Nordhausen-Nord soll noch in diesem Jahr wieder seine Türen öffnen. „Im Dezember wird das Haus als Begegnungszentrum wieder in Betrieb gehen“, kündigte jetzt Inge Klaan, die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), an. Das kommunale Unternehmen hatte das einstige Seniorenbegegnungszentrum im Sommer von der Stadt gekauft, nachdem diese sich für die Schließung des Hauses entschlossen hatte.  Die SWG will an dem alten Standort eine Art Mehrgenerationenhaus etablieren.

 

„Momentan laufen die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. Im Fokus steht dabei, dass das Gebäude zukünftig barrierefrei ist“, erläuterte Klaan die Modernisierungsarbeiten. So wird nicht nur ein Fahrstuhl angebaut, auch werden alle Türen und Durchgänge ohne Stolperfallen und ausreichend breit gestaltet. Darüber hinaus wird gemalert,  die Fußböden werden erneuert. Man stehe im engen Kontakt mit dem Seniorenbeirat der Stadt Nordhausen. Dessen Mitglieder werden sich in der kommenden Woche selbst ein Bild von den Umbaumaßnahmen machen.

 

Kaum eine Veränderung wird es am bereits vorhandenen Raumkonzept geben. Hier habe man beinahe optimale Bedingungen vorgefunden, sagte Klaan. Neben einem großen Saal, der Platz für bis zu 100 Gäste bietet, gibt es einen weiteren, etwa halb so großen Raum sowie einen Gymnastikraum mit separaten Umkleiden. „Die Raumaufteilung ermöglicht ein breites Nutzungsspektrum, von der Tanzveranstaltung über Meetings bis hin zu Sportnachmittagen“, sagte die SWG-Geschäftsführerin.

 

So können wir in Zusammenarbeit mit vielen Vereinen ein breites Angebot für unsere Bewohner in Nord schaffen. Nach Abschluss der Umbauarbeiten stehen zwei moderne Küchenbereiche zur Verfügung. Hier ist eine Eigenversorgung der Nutzergruppen selbst möglich. Für unsere Senioren planen wir ein regelmäßiges Kaffee- und Kuchenangebot, so dass gerade im Nachmittagsbereich genügend Raum für Begegnung entsteht.

 

Einzig die vorhandenen Büros werden neu zugeschnitten und möbliert, um deren flexiblere Nutzung zu ermöglichen. So ist geplant, dass die Büroräume von verschiedenen sozialen Trägern angemietet werden können. „Wir sind dazu mit allen sozialen Trägern im Landkreis im Gespräch“, sagte Klaan.

„Wir wollen im neuen Begegnungszentrum ein breites Spektrum an sozialen Dienstleistungen anbieten, so dass unsere Mieter für alle Lebenslagen im Stadtteilzentrum einen Ansprechpartner für ihr Problem finden bzw. vermittelt bekommen. Ich bin froh, dass Frau Ullrich, die bisher das Objekt als Seniorenbegegnungszentrum betreut hat, auch in Zukunft die Leitung des Hauses übernehmen wird. Mit ihr können wir an Vergangenes anknüpfen und Neues entwickeln.“

 

Darüber hinaus haben sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt mehrere Nutzergruppen gemeldet, die Interesse zeigen, sich regelmäßig in die Räume einzumieten. Klaan ist überzeugt, dass das Haus mit einem breiten Programm- und Angebotsspektrum ein attraktiver Anlaufpunkt im Stadtgebiet wird. „Nicht nur für unsere Mieter, sondern für alle Bewohner in Nord“, sagte Klaan abschließend.

 


 

 

Pressemitteilung vom 22.08.2016

Facharzt Matthias Knabe übernimmt Praxis in Nordhausen-Ost

SWG freut sich, dass die Patientenversorgung weiter gesichert ist.


Generationswechsel in der Kützingstraße 4: Der Internist Matthias Knabe hat jetzt die Praxis von Dr. Elisabeth Credo in Nordhausen übernommen. Frau Dr. Credo war Ende Juni in den Ruhestand gegangen. „Wir freuen uns, dass mit Herrn Knabe die hausärztliche Versorgung hier in Nordhausen weiter gesichert ist", sagte Renate Gruben, Leiterin der Abteilung Wohnungswirtschaft bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG). Die SWG ist Vermieterin der Praxisräume.


Matthias Knabe ist für viele Nordhäuser kein unbekanntes Gesicht. Der 41-jährige Facharzt für Innere Medizin hat zuletzt im Medizinischen Versorgungszentrum in der Grimmelallee praktiziert und ist jetzt den Schritt in die eigene Praxis gegangen. Als Nachfolger wird Knabe gemeinsam mit seinem Praxisteam die hausärztliche Versorgung der Stammpatienten sowie neuer Patienten übernehmen.


Der Mediziner praktiziert bereits seit Anfang Juli in den Praxisräumen in der Kützingstraße. Mit einer kleinen Eröffnungsfeier am Mittwochnachmittag wurde der Generationswechsel jetzt auch ganz offiziell eingeleitet.

 


Pressemitteilung vom 11.08.2016

SWG feier 65. Geburtstag mit großem Familienfest auf dem Nordhäuser Theaterplatz

Zu einer großen Geburtstagsparty laden die Mitarbeiter der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) am 10. September auf den Nordhäuser Theaterplatz ein. Mit einem bunten Familienfest sollen ab 12 Uhr 65 Jahre kommunale Wohnungsverwaltung und 25 Jahre SWG gefeiert werden. „Wir wollen an diesem Tag unseren vielen Tausend Mietern  und Geschäftspartnern Danke sagen. Viele halten uns seit Jahrzehnten die Treue“, sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan am Montag bei einem Pressegespräch.

Gemeinsam mit der Eventagentur Manthey aus Berlin haben die Mitarbeiter des kommunalen Wohnungsunternehmens ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm zusammengestellt. „Für alle Generationen wird etwas dabei sein“, versprach Klaan. Erstklassige Artistik werden Stars des berühmten „Cirque du Soleil“ mit ihrer Trampolin-Haus-Show präsentieren. Neben dem Zirkus Zappelini stehen am Nachmittag  auch die beiden DDR-Stars Peter Wieland und Monika Herz sowie Volksmusikstar Rudy Giovannini auf der Bühne. Die Rock Devilz spielen am Abend Rock und Hard-Rock von AC/DC bis Led Zeppelin. Musikalischer Höhepunkt wird „Face meets Voice – A Milli Vanilli Experience“  sein, bevor DJ Patrick Börsch am Abend bis 1 Uhr für die jüngeren Gäste elektronische House-Music auflegt.

Der Kreissportbund, die Nordhäuser Kreisverkehrswacht  und die Berufsfeuerwehr der Rolandstadt werden darüber hinaus rund um das Theater ein Rahmenprogramm mit vielen Mitmachstationen anbieten. „Auch die SWG-Mitarbeiter werden diesen Tag stark begleiten. Lassen Sie sich einfach überraschen“, machte Klaan neugierig. Man habe sich einiges einfallen lassen, klassische Grußworte und Reden soll es an diesem Abend jedenfalls nicht geben, betonte Klaan.

Klaan erinnerte zudem an die Geschichte des kommunalen Wohnungsunternehmens, das 1958 seine Anfänge im VEB Kommunale Wohnungsverwaltung (KWV) hatte: Nach der Zerstörung Nordhausens sei es die Hauptaufgabe der KWV gewesen, die generelle Nachfrage nach Wohnraum zu bedienen. Standumbau und die Sanierung des Wohnungsbestandes standen dann nach der politischen Wende im Fokus. Dass der Stadtumbau in Nordhausen durchaus gelungen sei, machten verschiedene Bauherrenpreise deutlich, sagte Klaan. Die Mitarbeiter des Unternehmens könnten zu Recht stolz auf das sein, was in den vergangenen Jahren geschaffen wurde. Die SWG sei ein verlässlicher Partner der Stadt, mit einer Leerstandsquote von 3 Prozent sei man auf Großstadtniveau. „Für die ländliche Region ist diese Zahl schon außergewöhnlich“, betonte die SWG-Chefin. Die Nachfrage nach modernem Wohnraum sei weiter  ungebrochen. Im vergangenen Jahr konnten 50 neue Wohnungen in Nordhausen-Nord an die Mieter übergeben werden, weitere 32 Wohnungen in der Nordhäuser Altstadt werden ab Ende August vermarktet. Das kommunale Unternehmen sei leistungsfähig, deshalb könne man Großprojekte wie den Bau der neuen Nordhäuser Feuerwache und die Sanierung des Begegnungszentrums in Nordhausen-Nord in Angriff nehmen, machte Klaan deutlich.   

Die SWG vermietet aktuell über 5000 Wohnungen und rund 150 Gewerbeobjekte in Nordhausen. Jede dritte Wohnung in der Rolandstadt gehört zum Bestand des kommunalen Unternehmens, in dem 50 Mitarbeiter beschäftigt sind.

 


Pressemitteilung vom 05.08.2016

Neue Kassenöffnungszeiten bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen

In den letzten Jahren haben viele Kunden auf bargeldlosen Zahlungsverkehr umgestellt. Deshalb passt die SWG die Öffnungszeiten der Kasse im Firmensitz, Geseniusstraße 3 in Nordhausen wie folgt an:

Montag      geschlossen     
Dienstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Kunden, die Fragen zur bargeldlosen Zahlung haben, können sich direkt bei der SWG oder telefonisch unter 03631 9203 beraten lassen. Die SWG mbH Nordhausen dankt ihrer Kundschaft für ihr Verständnis.

 


Pressemitteilung vom 21.07.2016

SWG beendet Sanierung an Nordhausens ältestem Haus:

Gästeführergilde erhält neues Domizil in der Domstraße 12


Nordhausen. Neues Leben in Nordhausens ältestem Gebäudeensemble: Nach über zwei Jahrzehnten zieht die Gästeführergilde wieder zurück in die Domstraße 12. Die Sanierungsarbeiten an dem historischen Gebäude sind beendet. Die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), Inge Klaan, überreichte am Dienstag dem Gästeführer-Chef Winfried Wehrhan die Schlüssel für das Haus mit der markanten Außenfassade und den Renaissancefenstern. „Heute wird eine Vision Wirklichkeit", sagte Klaan. Die Gästeführergilde ziehe nicht nur wieder dorthin zurück, wo sie vor 21 Jahren ihre Arbeit aufgenommen hatte. „Sie präsentiert auch ein neues touristisches Highlight in unserer Stadt", ergänzte Klaan. Denn mit dem Einzug der Stadtführer wird die spätmittelalterliche Bohlenstube aus dem 16. Jahrhundert erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich: Besucher können nach Bedarf durch die komplett erhaltene Stube geführt werden, die vor sechs Jahren bei Voruntersuchungen im ersten Obergeschoss entdeckt worden war. 

Nach Restauratorin Susy Hesse, die in dem denkmalgeschützten Haus mit ihrer Familie seit vergangenem Herbst lebt, sind die Gästeführer die zweiten Mieter in dem für die Nordhäuser Stadtgeschichte so wichtigen Gebäudeensemble. Jüngste dendrochronologische Untersuchungen hatten ergeben, dass der mittlere Gebäudeteil aus dem Jahr 1303 stammt, also noch viel älter ist, als bis dato angenommen. „Es ist damit eines der ältesten Objekte in Thüringen", betonte Klaan. Der südliche Gebäudeteil stammt aus dem Jahr 1327, mit einem geschätzten Baujahr von 1565 ist das Torhaus der jüngste Teil der Drei-Häuser-Reihe. 

Die Sanierung der Domstraße 12 sei für die SWG eine besondere Herausforderung gewesen. Der Zustand des Gebäudes war äußerst desolat, es gab unter anderem Schwammbefall. Seit Sanierungsbeginn im Jahr 2009 sind rund 680 000 Euro in die Wiederherstellung des historischen Gebäudekomplexes geflossen; rund 60 000 Euro steuerte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie bei.

 „Im Bau folgte eine Überraschung der anderen, die immer wieder neues Denken erforderte", berichtete die SWG-Chefin. Da die Auflagen des Denkmalschutzes keine großen Veränderungen an der Grundstruktur des Objektes zuließen, musste die anfängliche Idee verworfen werden, dass hier die Jugendkunstschule einzieht. Die geplanten Eingriffe in die historische Substanz wären in diesem Fall zu groß gewesen. Klaan bezeichnet es im Nachhinein als eine glückliche Fügung, weil die Orientierung des Sanierungskonzeptes ausschließlich am historischen Bestand erfolgte: Die Domstraße 12 wurde als das saniert, was es immer war, ein Wohnhaus. „Wer seinen Kindern zeigen möchte, wie im 14. Jahrhundert die Menschen gelebt haben, kann das hier in all seinen Facetten vom Keller bis zum Dach sehen", sagte Klaan. 

Ein letzter Bauabschnitt ist für das kommende Jahr geplant. Dann sollen die Außenanlage fertig gestellt und die Toreinfahrt in Angriff genommen werden. Für diese Arbeiten will das kommunale Wohnungsunternehmen noch einmal Fördermittel beim Landesdenkmalamt beantragen.

 


   

Pressemitteilung vom 23.06.2016

Neue Chefin für Nordhäuser Modegeschäft „Anziehbar“ 

SWG freut sich, dass Corinna Iffland die Geschäfte in der Rautenstraße 10 weiterführt

 

  Das Nordhäuser Modegeschäft „Anziehbar“ hat eine neue Chefin: Corinna Iffland führt jetzt die Geschäfte des erfolgreichen Modeshops in der Rautenstraße 10. Renate Gruben, Leiterin Wohnungswirtschaft bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft, überbrachte der neuen Geschäftsführerin kürzlich Blumen und Glückwünsche.

Seit über fünf Jahren ist die Boutique in dem knapp 120 Quadratmeter großen Ladengeschäft der SWG eingemietet. Am 1. Dezember 2010 eröffnete die Kohlhase und Thoß GbR das Geschäft „Anziehbar“ in der oberen Rautenstraße. „Die bisherigen Geschäftsinhaber wollten damals neue Marken in Nordhausen etablieren“, dieses Konzept sei aufgegangen. „Wir haben viele treue Stammkunden und das Geschäft läuft gut“, berichtet Iffland, die für die Kunden kein neues Gesicht ist. Die gelernte Damenschneiderin arbeitet seit Geschäftseröffnung als Verkäuferin bei „Anziehbar“. In punkto Mode kennt sich die Nordhäuserin aus. Sie ist seit über 20 Jahren in der Branche tätig. Jetzt will sie den erfolgreichen Weg der Kohlhase und Thoß GbR fortsetzen, die bisher auf exklusive Modelabels gesetzt haben.


 

Pressemitteilung vom 27.05.2016

SWG saniert Spielplätze in Wohngebieten

Die Spielflächen in der Hohekreuzstraße und Hardenbergstraße wurden umfangreich erneuert


Nordhausen, 27. Mai 2016. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) hat jetzt all ihre Spielplätze fit für die Saison gemacht. „Die Überprüfung durch unsere Mitarbeiter und die Sanierungsarbeiten an den Spielanlagen sind abgeschlossen“, sagte Peter Spannaus, Leiter Technik bei der SWG.


Umfangreich saniert hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten gleich mehrere Spielplätze in der Hardenbergstraße und in der Hohekreuzstraße. Dort wurden beispielsweise 50 Tonnen alter Sand ausgetauscht, Spielgeräte technisch wieder instand gesetzt und Holzklettergerüste frisch gestrichen. Bereits im Winter wurde mit den Arbeiten begonnen, damit diese pünktlich zum Frühjahr beendet sind.

Insgesamt betreibt das Wohnungsunternehmen 30 Spielplätze im Stadtgebiet, jeweils vier in Salza und im Wohngebiet Nord sowie 15 Spielplätze in der Kernstadt. „Dazu kommen sieben weitere an Einzelstandorten“, ergänzt Spannaus. Die Spielplätze in den Wohngebieten der SWG gelten als öffentlich und unterliegen damit strengen Kriterien, die in speziellen DIN-Normen geregelt sind.

Ein Mitarbeiter kümmert sich kontinuierlich um Unterhaltung und Pflege der Spielflächen, dazu zählen unter anderem den Spielsand zu harken sowie Äste, Scherben, Zigarettenkippen und anderen Müll im Umfeld zu beseitigen.

Mehrmals jährlich werden die Spielgeräte technische überprüft. „Die meisten Schäden gibt es durch Vandalismus“, ärgert sich Spannaus. Im Juni wird außerdem der TÜV die SWG-Spielplätze noch einmal genau unter die Lupe nehmen. „Einmal jährlich wird eine so große Inspektion empfohlen“, sagt Spannaus.

 

 


Pressemitteilung vom 04.05.2016

Ein Wartezimmer ohne Viren und Bakterien: Nordhäuser Kinderarztpraxis vergrößert sich

SWG unterstützt Ärzteteam in der Conrad-Fromann-Straße und baut einstiges Baubüro zu Praxisräumen um

In den vergangenen Monaten wurde umgebaut, gemalert und eingerichtet: Jetzt konnten die Kinderärztinnen Claudia Terschluse-Knabe und Thekla Höpker ihre erweiterte Gemeinschaftspraxis in der Conrad-Fromann-Straße 15-17 in Nordhausen eröffnen. „Im vergangenen Jahr ist die Zahl unserer Patienten so stark gestiegen, dass wir einfach eine größere Praxis brauchten", sagt Kinderärztin Claudia Terschluse-Knabe.

Gemeinsam mit ihrem Vermieter, der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), suchten die Ärztinnen nach einer Lösung. Und die fand sich im benachbarten Baubüro der SWG, das nicht mehr genutzt wurde. „Wir haben die Büroräume umgebaut und der bestehenden Praxis angegliedert", sagt Renate Gruben, die die Abteilung Wohnungswirtschaft bei der SWG leitet. So konnte die Praxis von ursprünglich 115 auf 183 Quadratmeter vergrößert werden.

 
Der neue Platz wurde unter anderem dafür genutzt, ein zweites Wartezimmer einzurichten. „Wir haben so Wartebereiche für infektiöse und nichtinfektiöse Patienten geschaffen", erläutert Claudia Terschluse-Knabe. Gesunde Kinder, die nur einen Impf- oder Untersuchungstermin haben, müssen sich jetzt nicht mehr ein volles Wartezimmer mit den kranken kleinen Patienten teilen. Das Risiko einer Ansteckung sei damit deutlich geringer.

 

Darüber hinaus konnten die Ärztinnen ihr Therapieangebot ausbauen. Denn die zusätzliche Fläche bot jetzt auch Platz, zwei weitere Untersuchungsräume einzurichten, unter anderem einen Ultraschallraum. „Dadurch haben wir die Möglichkeit, ab sofort eine Ultraschall- und Rheumasprechstunde anzubieten", sagt Claudia Terschluse-Knabe, die auf die Behandlung von Kinder-Rheuma spezialisiert ist.

Erst im vergangenen Jahr haben die beiden Ärztinnen die Praxis von Kinderärztin Renate Wolfram übernommen, die damals in den Ruhestand gegangen ist.



Pressemitteilung vom 09.05.2016

Soziales Engagement: SWG vermittelt Flüchtlinge an Nordhäuser Hausmeisterdienste

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) will ihre positiven Erfahrungen bei der Integration von Flüchtlingen mit anderen Unternehmen teilen und weiteren Asylbewerbern zu Jobs verhelfen. SWG-Chefin Inge Klaan hat deshalb kürzlich ein Treffen mit den Chefs von regionalen Hausmeisterdiensten und acht Eritreern organisiert. Die Firmen Rudi GmbH, Anlagen- und Gebäudeservice Machlitt sowie die Firma Niebelschütz erklärten sich im Ergebnis des Erfahrungsaustausches bereit, jeweils einen Asylbewerber aus Eritrea für eine sechswöchige Maßnahme zu beschäftigen.

„Wir haben mit unseren beiden Praktikanten aus Eritrea nur positive Erfahrungen gemacht", berichtete Klaan. Sie ermutigte die Unternehmer Frank Apitius, Mercedes Schalke und Gerd Machlitt, es der SWG nachzumachen. In einem Pilotprojekt hatte das Wohnungsunternehmen im vergangenen Jahr als erstes im Landkreis Flüchtlinge in Arbeit gebracht. Klaan spricht mittlerweile von einer Erfolgsgeschichte. Seit gut vier Monaten arbeiten Mehari Jacob und Teesfalem Kifle im Hausmeisterdienst des Wohnungsunternehmens. „Bei uns ist es so viel besser gelaufen, als wir es am Anfang gedacht hätten", berichtete Klaan. Im Kontakt mit ihren deutschen Hausmeisterkollegen hätten Mehari und Teesfalem die deutsche Sprache recht gut und schnell gelernt. Sie seien zuverlässig und könnten mittlerweile schon eigenverantwortlich arbeiten. Anders als geplant, werden die beiden Männer zum Jahresende deshalb keine Ausbildung absolvieren, sondern gleich eine Festanstellung mit berufsbegleitender Qualifikation erhalten, erläuterte Klaan.

 

Die SWG-Chefin machte den Unternehmern gegenüber deutlich, dass sie in den Flüchtlingen eine Chance sehe, dem Fachkräftemangel im Bereich des Hausmeisterdienstes entscheidend begegnen zu können. Auch wenn der Aufwand in diesem Fall für den Arbeitgeber durchaus groß sei. Dieser Meinung schloss sich Bernd Herbote an, der als Teamleiter bei der Nordhäuser Arbeitsagentur unter anderem für die Vermittlung von Flüchtlingen verantwortlich ist. „Die sechswöchige Maßnahme soll deshalb dazu dienen, sich gegenseitig erst einmal kennenzulernen und zu schauen, ob alles passt", verdeutlichte Herbote den Zweck des Praktikums.

 

An die Maßnahme könnte dann eine so genannte Einstiegsqualifikation von maximal einem Jahr Dauer anschließen, ehe die Afrikaner bei den Hausmeisterdiensten eine Ausbildung beginnen könnten. Momentan befinden sich in Nordhausen laut Herbote 21 Asylbewerber in einer so genannten Einstiegsqualifikation bei verschiedenen Unternehmen. „Mit allen haben wir wirklich nur gute Erfahrungen gemacht. Bis auf einen Teilnehmer sind noch alle dabei", berichtete Herbote. Der Mann musste die Arbeit aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden, sagte der Teamleiter und trat damit Gerüchten entgegen, wonach keiner der vermittelten Flüchtlinge noch in Arbeit sei.




Pressemitteilung vom 03.05.2016

Neustart an der Engelsburg: SWG freut sich über neues Modegeschäft in der City

Der Kampf gegen Leerstand in der Nordhäuser City ist erfolgreich: Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) konnte für ein weiteres Geschäft in der Engelsburg eine neue Mieterin finden. Mandy Kuhnhold eröffnete am 2. Mai in der Engelsburg 3 ihr Modegeschäft „His and Hers".

Die gebürtige Bergaerin startet an ihrem neuen Standort in der Nordhäuser City ein zweites Mal durch. „Genau vor einem Jahr habe ich mein erstes Geschäft in der Hohekreuzstraße 20 eröffnet. Für Laufkundschaft war der Standort aber viel zu abgelegen", berichtet die 25-jährige Unternehmerin. Über ein cleveres Geschäftsmodell machte sich Mandy Kuhnhold trotzdem einen Namen als gute Shoppingadresse in Nordhausen. „Ich poste viele Outfits aus meinem Sortiment auf Facebook und Instagram. Dort finde ich meine Kundinnen und halte Kontakt zu ihnen", erläutert die gelernte Friseurin.

Im Ladengeschäft können die Kundinnen die Mode ganz „offline" begutachten und anprobieren. Mittlerweile versendet die 25-Jährige deutschlandweit. Den neuesten Modetrends spürt die Mutter einer 2 Jahre alten Tochter übrigens selbst nach: Einmal im Monat fährt sie zu den Großhändlern ihres Vertrauens, wie sie sagt, um neue Ware einzukaufen.

 

Dort wo jetzt Kleider, Schuhe, Schals und Taschen ausgestellt sind, wurden bis vor wenigen Monaten noch Haare geschnitten: In den Geschäftsräumen war viele Jahre ein Friseurgeschäft eingemietet. „Über die Wintermonate haben wir das Ladengeschäft umgebaut, den Fußboden erneuert und die nötige Grundinstandsetzung ausgeführt", sagt Renate Gruben, Leiterin Wohnungswirtschaft bei der SWG. Die anschließenden Renovierungsarbeiten und die Gestaltung der Inneneinrichtung übernahm die neue Mieterin. Auch die Ladenmöbel sind Marke Eigenbau: Eine Freundin von Mandy Kuhnhold fertigte aus abgeflammten Paletten und dicken Holzbohlen ganz individuelle Möbel.

 

Für die SWG ist es innerhalb weniger Monate die dritte Neuvermietung in der Nordhäuser City. Auch die letzte leer stehende Geschäftsimmobilie in der Kranichstraße „ist so gut wie vermietet", freut sich Renate Gruben. Die auffällige Werbeaktion, mit übergroßen Blütenmotiven auf leerstehende Ladengeschäfte aufmerksam zu machen, habe gut funktioniert.


 



Neuer Mieter in der Innenstadt

Seit 1. März 2016 freuen wir uns über einen neuen geschäftlichen Mieter in der Nordhäuser Innenstadt. Die Physiotherapiepraxis  von Tony Zyrus ist in den Räumen am Markt 4/Eingang Bäckerstraße zu finden. Hier hat einfach alles gepasst. Die Lage ist viel zentraler, freut sich der Praxisinhaber, und wir sind froh, dass in die Geschäftsräume recht schnell wieder Leben eingezogen ist. Seine Patienten finden ihn jetzt direkt gegenüber der neuen Stadtbibliothek.  

Nachdem das Küchenstudio ausgezogen war, hatten wir an diesem Standort knapp drei Monate einen Leerstand. Doch schon seit Jahresbeginn wurde hinter den zwischenzeitlich mit Blütenfolie abgeklebten Fenstern gebaut und renoviert. Denn um aus einem einstigen Küchenstudio eine Praxis entstehen zu lassen, musste  einiges umgebaut werden. Die Arbeiten erfolgten in Kooperation mit dem neuen Mieter. Neuer  Fußboden wurde verlegt, neue Türen und Oberlichter eingebaut, es wurde tapeziert und gemalert.  Entstanden sind ein Sportraum, drei Behandlungszimmer und ein moderner Empfangsbereich, alle mit Tageslicht.

 

Wir wünschen dem gesamten Praxisteam an ihrem neuen Standort weiterhin viel Erfolg und zufriedene Patienten.

 



Große Mieterzufriedenheit in Nordhausen

Der Großteil der Mieter des Städtischen Wohnungsbaugesellschaft ist mit der aktuellen Wohnsituation zufrieden. Das geht aus einer Umfrage hervor, die wir kürzlich beim Erfurter Insa-Institut für Meinungs- und Sozialforschung in Auftrag gegeben hatte.

Dieses hatte Ende September insgesamt 501 Nordhäuser und Landkreisbewohner telefonisch nach deren aktueller Wohnsituation befragt. 90 Prozent der Befragten gaben an, sie seien zufrieden. 

Wir wollten mit der Umfrage allerdings auch in Erfahrung bringen, was potenzielle neue Mieter von uns als Wohnungsunternehmen erwarten.

 

Demnach würde mehr als die Hälfte aller Befragten eine Wohnung mit drei Zimmern und einer Größe zwischen 60 und 80 Quadratmetern favorisieren. In den letzten Jahren geht der Trend tatsächlich zu mehr Wohnfläche pro Person. Also zu größeren Wohnungen mit zwei Schlafräumen, wovon einer dann entweder als Kinder- oder aber als Arbeitszimmer genutzt wird. Im Hinblick auf diese Entwicklung ist die SWG mit ihrem Wohnungsbestand gut aufgestellt.

 

Die Erfahrung zeigt außerdem: Ein- und Zwei-Raum-Wohnungen sind meist nur noch für Mieter interessant, die entweder vorübergehend in Nordhausen leben oder aber deren Einkommensverhältnisse eine größere Wohnung nicht ermöglichen. Noch in den 1990er Jahren wurden vor allem Zwei-Raum-Wohnungen von den meisten Mietern nachgefragt.

 

Vor allem die Generation der über 50-Jährigen kann sich einen Umzug in die Stadt Nordhausen vorstellen. Wenn man in seiner Mobilität eingeschränkt ist, dann ist es in der Stadt mit einer guten Infrastruktur einfacher. Dass wir in Zukunft weiter in den Ausbau von barrierefreiem Wohnraum investieren, sei deshalb nur folgerichtig. Es muss uns gelingen, dass unsere älteren Mieter so lange wie nur möglich in ihrem vertrauten Zuhause bleiben können.

 

Wenn schon ein Umzug vom Land in die Stadt, dann müsse die Wohnung in der Ober- oder in der Innenstadt liegen, so das Ergebnis der Umfrage.  Für jüngere Befragte sind dabei vor allem die Infrastruktur und eine Innenstadtlage wichtig. Über 50-Jährige wollen lieber eine Wohnung in der Oberstadt und eine ruhige Lage. Man kann in Nordhausen aber nicht nur in der Oberstadt oder der Innenstadt gut leben. Das ist ein Mythos. Genauso gut seien die Wohnquartiere in Salza. Hier sei die Nachfrage bei Nordhäusern von jeher groß. Ortsfremde würden jedoch eher eine Wohnung in der Kernstadt suchen.


Seniorengerechter Umbau im Zuckerweg

Um dem vermehrten Kundenwunsch nach größeren und seniorengerechten Wohnungen nachzukommen, werden die Wohnungen  im Zuckerweg 3 seniorengerecht umgebaut und zum Teil vergrößert.

Es werden alle Stolperfallen entfernt, so dass sich die älteren Mieter in ihren Wohnungen mit Stock oder Rollator ohne Probleme bewegen können.

 

Gleiches gilt für die Balkontüren. Hier hat man  sich für zwei verschiedene Varianten entschieden: Entweder eine ebenerdige seniorengerechte Balkontür oder aber eine ebenerdige und rollstuhlgerechte Tür. Letztere ist breiter und erfordert den Einbau einer komplett neuen Fensterfront.

 

In diesem Jahr soll der Wohnblock außerdem optisch aufgewertet werden. Die alten Balkone an der Hausrückseite werden ab- und neue angebaut.

 

Doch es passiert noch mehr in dem Achtgeschosser: Gut ein Drittel der ursprünglichen 210 Ein-Raum-Wohnungen legen wir zu Zwei-Raum-Wohnungen zusammen. Neben einem neuen Bad haben diese auch einen Abstellraum. Die neu geschaffenen Zwei-Raum-Wohnungen stoßen vor allem bei älteren Paaren auf Interesse.

 

Die Wohnungen im Zuckerweg 3 variieren zwischen 25 und 53 Quadratmetern, die Warmmieten belaufen sich für die Ein-Raum-Wohnung im Schnitt auf etwa 240 Euro, für die Zwei-Raum-Wohnungen auf 450 Euro. In der Warmmiete inbegriffen sind auch die Grundleistungen des betreuten Wohnens, das die Volkssolidarität anbietet. Dazu zählen unter anderem eine Hausdame, Freizeitangebote und bestimmte Unterstützung für Mieter im Krankheitsfall.

Weitere Leistungen wie ein Hausnotrufsystem, Einkaufs- oder Begleitservice können hinzugebucht werden.

Die angebotene Hilfe kann, muss aber nicht in Anspruch genommen werden. Deshalb steht der Wohnblock grundsätzlich allen Mietern offen.

 

 


Mieter beziehen neue SWG-Stadtvillen in Nordhausen-Nord

 3Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit sind unsere drei neuen Stadtvillen in Nordhausen-Nord fertiggestellt. Genau nach Zeitplan konnten am 30. November 2015 den ersten Mietern, Angelika Mönch und Stefan Albe, die Schlüssel zur Wohnung überreicht werden. „Wir freuen uns auf unsere neue, große Wohnung", sagte Stefan Albe. „Wir haben zusammen fünf Kinder. Wenn alle zu Besuch kommen, dann brauchen wir den Platz", berichtet Angelika Mönch (60).

 

 

 

50 exklusive Wohnungen von 66 bis 123 Quadratmetern sind in den drei Stadtvillen entstanden; 46 sind bereits vermietet. Alle Wohnungen verfügen über eine gehobene Ausstattung und sind barrierefrei. Das heißt sie haben abgesenkte Duschbecken, breite Türen und sind frei von Stolperfallen.

 

 

      

 

 
Die ersten 23 Mieter ziehen in diesen Tagen ein, weitere 23 Mitte Dezember. Peter Spannaus wird alle persönlich begrüßen und ihnen in einer Führung durch das Haus die wichtigsten Dinge erläutern. Denn neben einem Aufzug verfügen alle Häuser auch über eine Tiefgarage mit insgesamt 61 Stellplätzen.

 
Die drei Stadtvillen sind für uns – nach dem Haus in der Stolberger Straße 15 – der zweite Neubau. Auf dem Gelände in der Semmelweisstraße stand bis zuletzt eine Grund- und Regelschule. Das Wohnungsunternehmen hatte das Gelände ersteigert, die alte Schule abgerissen, das Gelände erschlossen und dann mit dem Bau der Häuser begonnen.

 

Mit dem Bauvorhaben konnten wir auf die große Nachfrage an hochwertigem und altersgerechtem Wohnraum in Nordhausen reagieren. Der Bedarf an entsprechenden Wohnungen konnte seit Jahren nicht befriedigt werden.

 
Mit dem Standort in der Semmelweisstraße hat unser Unternehmen nun die einmalige Chance, Wohnwünsche zu erfüllen, die im vorhandenen Wohnungsbestand nur begrenzt oder gar nicht zu realisieren waren. Nordhausen-Nord ist seit Jahren der am meisten nachgefragte Wohnungsstandort der SWG.

 


SWG ermöglicht Flüchtlingen ein Praktikum


Die beiden Afrikaner Mehari Jacob und Teesfalem Kifle traten Anfang  Dezember in unserem Unternehmen ihre Arbeit im Hausmeisterdienst an.

 

 

 

Die SWG geht bei der Integration neue Wege und startete ein Pilotprojekt: Zwei Asylbewerber aus Eritrea werden für acht Monate ein Praktikum in unserem Unternehmen absolvieren.

In ihrer afrikanischen Heimat haben die beiden Männer vor ihrer Flucht als Fliesenleger und als Maler gearbeitet. Bei der SWG werden Mehari Jacob (25) und Teesfalem Kifle (42) im Hausmeisterdienst tätig sein.

 

Ab Dezember sollen Jacob und Kifle nun unsere fünf Hausmeister bei ihrer täglichen Arbeit begleiten und bei gängigen Tätigkeiten, wie dem Reinigen der Grünanlagen oder der Treppenhäuser, helfen. Die jungen Männer werden dabei nicht nur einen Einblick in den Beruf bekommen. Sie können im Kontakt mit ihren deutschen Kollegen und den Mietern auch ihre Deutschkenntnisse verbessern. Parallel besuchen Jacob und Kifle einen Sprachkurs an der Nordhäuser Volkshochschule.

Läuft alles gut, dann sollen Jacob und Kifle ab kommenden Sommer zum Glas- und Gebäudereiniger ausgebildet werden.

 

Lutz Kurth vom Südharzer Volleyballclub hat den Kontakt zwischen den beiden Afrikanern und der SWG vermittelt. Er kennt Jacob und Kifle schon länger, trainiert beide seit Monaten.  Eine weitere Verbindung: Die Männer leben in unserer Gemeinschaftsunterkunft in der Robert-Blum-Straße. Gemeinsam mit der Arbeitsagentur und der Ausländerbehörde ist es uns gelungen, den beiden Männern dieses Praktikum anzubieten. Die bürokratischen Hürden waren hoch, weil sich beide Flüchtlinge noch im Asylverfahren befinden.

 

Selbst wenn eine Zurückweisung in die Heimatländer erfolgt, nehmen beide Wissen zum Einsatz in ihre Heimatländer mit. Die Beschäftigung im Praktikum kann Entwicklungshilfe und Integration zugleich sein. In Nordhausen leben sie schon seit über einem Jahr. Beide freuen sich, endlich etwas tun zu können.

 


 

Neue Nachbarn aus anderen Ländern

Ein wohl am meisten diskutiertes Thema bei allen Mietern und Bürgern der Stadt ist die Flüchtlings-unterbringung. „Wir brauchen in Deutschland dringend eine Gesamtstrategie des Bundes für eine geregelte Aufnahme und eine rasche, solide Unterbringung und Integration von Flüchtlingen", so der Appell von Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft.

 

Die SWG leistet bereits einen großen Beitrag zur Unterbringung von Flüchtlingen in unserem Landkreis. Wir stehen zu unserer sozialen Verantwortung, unsere Region braucht Zuwanderung. Nur so haben wir eine Chance, dem zunehmenden Fachkräftemangel zu begegnen und für gesamtwirtschaftliches Wachstum zu sorgen. Inzwischen wohnen in fast allen Stadtteilen Flüchtlinge in Wohnungen unseres Unternehmens.

Scheuen Sie sich nicht, Ihre neuen Nachbarn anzusprechen, kommen Sie mit ihnen ins Gespräch. Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über Ihre neuen Nachbarn aus anderen Ländern zu erfahren. Nur Begegnungen schaffen Vertrauen auf beiden Seiten.

In der Robert-Blum-Straße gibt es dank der Unterstützung vom Schrankenlos e. V., Lutz Kurth, dem Rotary-Club und einigen Unternehmen solche Begegnungen.

Herrichtung von Asylbewerberunterkünften

Die in diesem Zusammenhang oft gestellte Frage: „Warum hat die SWG in den letzten Jahren so viel abgerissen, wenn jetzt die Wohnungen benötigt werden?".


Bei einer dauerhaften Leerstandsquote über 10 Prozent wäre die SWG in wirtschaftliche Schieflage geraten und hätte in dem zurückliegenden Zeitraum nicht so viel in die bestehenden Wohnungsbestände investieren können. Auch Leerstand kostet Geld. Ohne die Zuwanderung aus dem Ausland würde auch in Zukunft der Leerstand wieder ansteigen. Deshalb ist es unsere Aufgabe, den neuen Bedarf an Wohnungen, der sich jetzt aus der Zuwanderung ergibt, Zug um Zug sicher zu stellen. Dazu werden wir unsanierte und unbewohnte Immobilien der SWG in integrierten Lagen sanieren und dem Markt erneut zuführen.

 

Entgegen dem über Facebook und andere Medien verbreiteten Gerücht muss dafür keiner unserer Mieter aus- oder umziehen. Dafür werden ausschließlich leerstehende Wohnungen genutzt, kein Mieter muss seine Wohnung verlassen oder umziehen, auch wenn er allein eine größere Wohnung bewohnt.

 



 

SWG erhält besondere Auszeichnung für Sanierung der Kornmarkt-Häuser

Kornmarkt

Die SWG hat eine besondere Anerkennung des Deutschen Bauherrenpreises in der Kategorie Modernisierung für das Projekt Kornmarkt 6/7 bekommen. Die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH, Frau Inge Klaan, konnte gemeinsam mit dem Projektleiter Peter Spannaus und den Vertretern des Planungsbüros die Auszeichnung am 10. November in Berlin entgegennehmen. "Wir sind stolz, dass wir mit Projekten aus ganz Deutschland mithalten können. Eine Anerkennung für alle Kollegen der SWG und ein schöner Schlusspunkt für den innerstädtischen Stadtumbauprozess in Nordhausen" sagt Inge Klaan, Geschäftsführerin der SWG.

 

Die Jury lobte den Umbau des einstigen DDR-Plattenbaus in ein modernes, ansprechendes Wohnhaus mit barrierefreiem Wohnraum.

 

Das städtische Wohnungsunternehmen SWG hat im Jahr 2013 mit dem barrierefreien Umbau der DDR-Wohnblöcke begonnen und circa vier Millionen Euro investiert. Nach den Entwürfen des Magdeburger Planungsbüros arc architekturconzept GmbH entstanden 29 Wohnungen, von denen 20 barrierefrei und vier rollstuhlgerecht sind. Die ursprünglichen Grundrisse der Wohnungen wurden verändert, die Zahl der Treppenhäuser von drei auf zwei reduziert und ein Fahrstuhl eingebaut. Die Wohnungen erhielten neue Balkone, bestehende Loggien wurden erweitert. Darüber hinaus entstanden im Erdgeschoss sechs Gewerbeeinheiten. Auch der Hof wurde neu gestaltet.

 

 


 

Ein neues Zuhause in der Nordhäuser Altstadt

Die Sanierung des Gebäudeensembles in der Schärfgasse/Altendorf läuft auf Hochtouren. Bereits für das erste Quartal 2016 ist geplant, mit der Vermietung zu beginnen.

 

 

Am Anfang steht eine planerische Vision, die dann mit viel handwerklichem Geschick umgesetzt wird. Entstehen werden an dem Standort in der Altstadt 14 Zwei-Raum-Wohnungen, 13 Drei-Raum-Wohnungen und 5 Vier-Raum-Wohnungen mit ganz individuellen Grundrissen. Von diesen Wohnungen werden zwei rollstuhlgerecht und zwölf barrierefrei sein.

 

     

 

Wohnen in der Altstadt ist nicht nur Wohnen im Herzen Nordhausens. Vielmehr ist es ein Leben in modernen Wohnungen, mit Nachbarn, die die Individualität und die Lage der Wohnungen gleichermaßen lieben und schätzen.

 

Als Hauptakteur des Stadtumbaus ist die SWG seit vielen Jahren Partner der Stadtsanierung. Wir bauen nicht nur neu, wie die Stadtvillen in der Semmelweisstraße, sondern wir unterstützen die Stadt auch bei der Sanierung unserer historischen Altstadt.

 


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für je 60 € abzugeben.

 

Bitte erfragen bei Sylke Stolze unter der Tel. Nr. 03631 920466 oder e-mail: sylke.stolze@swg-nordhausen.de

 

WehrhanKlaanZeh

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