Wohnen im Alter

Die meisten Mieter möchten im Alter in ihrer vertrauten Umgebung - in ihrer Wohnung - leben bleiben. Hier kennt man die Nachbarn, hier pflegt man soziale Kontakte. Hier ist man Zuhause.

 

Aber mit zunehmendem Alter ändern sich die Ansprüche an eine Wohnung.  Seniorenfreundlich sollte sie dann sein: Türschwellen oder Stufen werden schnell zur Stolperkante, wenn man nicht mehr ganz so fit ist. Ist man gar auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen, braucht man mehr Platz, um sich sicher in seiner Wohnung zu bewegen können. 

 

Unser Ziel als SWG ist es, dass unsere Mieter solange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben bleiben können. Wir verfolgen bei der Umsetzung dieses Zieles gleich mehrere Strategien:

Zum einen werden wir  in Zukunft noch mehr  in den Ausbau von barrierefreien und seniorenfreundlichen Wohnungen investieren.

Zum anderen wird bestehender Wohnraum an die Bedürfnisse unserer älteren Mieter angepasst.

 

Beispielsweise versuchen wir bei Wohnungssanierungen die an uns herangetragenen Wünsche unserer Mieter umzusetzen. Haben Sie entsprechende Umbauwünsche? Dann sprechen Sie mit unseren Mitarbeitern, sie beraten Sie dazu gern.

 

Darüber hinaus vermitteln wir als SWG auch Dienstleistungen, die Ihnen ein angenehmeres Leben in Ihrem vertrauten Umfeld ermöglichen. Brauchen Sie eine Hauswirtschaftshilfe  oder einen Pflegedienst? Sprechen Sie uns hierzu einfach an.  

 

Betreutes Wohnen im Zuckerweg 3/3a

Ein speziell auf ältere und körperlich eingeschränkte Mieter ausgerichtetes Angebot bieten wir in Nordhausen-Salza im Zuckerweg 3/3a. Dort haben wir gemeinsam mit der Volkssolidarität Nordhausen ein Pilotprojekt entwickelt, das den Bewohnern des Hauses ein „Betreutes Wohnen" zu fairen Mietpreisen ermöglicht.

 
Der achtgeschossige Wohnblock verfügt nicht nur über Fahrstühle, auch die rund 200 Wohnungen wurden seniorenfreundlich umgebaut. Sie variieren zwischen 25 und 53 Quadratmetern, die Warmmieten belaufen sich für die Ein-Raum-Wohnung im Schnitt auf etwa 240 Euro, für die Zwei-Raum-Wohnungen auf 450 Euro. In der Warmmiete inbegriffen sind die Grundleistungen des „Betreuten Wohnens". Dazu zählen unter anderem eine Hausdame, Freizeitangebote und bestimmte Unterstützung für Mieter im Krankheitsfall.  Weitere Leistungen wie ein Hausnotrufsystem, Einkaufs- oder Begleitservice können hinzugebucht werden. Auch ein Pflegedienst ist im Haus anwesend. Das Besondere: Die angebotene Hilfe kann, muss aber nicht in Anspruch genommen werden.

 
Soziale Kontakte kann man im „Zuckerstübchen", dem Bewohnertreff, pflegen. Dort bietet das Team der Volkssolidarität regelmäßig verschiedene Veranstaltungen an. Ein weiterer Treffpunkt ist der liebevoll gestaltete Mietergarten.

 

Haben Sie Interesse am „Betreuten Wohnen"? Dann informieren Sie sich bei unseren Wohnungsvermittlern oder Ihrem Wohnungswirtschaftler.

Piwik