Sozialverträgliches Wohnen – Sicherheit für SWG-Mieter

Schon kurz nach Beschlussfassung der „Hartz IV Gesetze“ sind wir in Kontakt mit dem Landkreis Nordhausen getreten, der gemeinsam mit der Agentur für Arbeit im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft die Leistungen für die Stadt und den Landkreis Nordhausen erbringen soll. Unser Ziel ist es, den Umfang der zu erwartenden Probleme zu erkennen, Vorschläge einzubringen und Lösungen zur Herangehensweise in unserem Unternehmen für den Bereich Wohnen zu finden.

Wir denken: Niemand muss sich Sorgen um sein zukünftiges Wohnen machen, wenn er sich kümmert und zügig die erforderlichen Anträge stellt! Jeder kann in angemessener Wohnungsgröße und in guter Wohnqualität wohnen!

So hoffen wir, Umzüge aufgrund von „Unangemessenheit der Unterkunftskosten“ weitgehend zu vermeiden. Sollte dennoch ein Umzug in eine kleinere oder preiswertere Wohnung durch „Hartz IV“ unausweichlich werden, suchen wir gemeinsam mit den Betroffenen nach Alternativen und bieten Lösungen an.

Als angemessen im Sinne der Unterkunftsrichtlinie für Aufwendungen für die Wohnung wurden im Landkreis Nordhausen folgende Obergrenzen festgelegt:

 

Anzahl
der Bewohner
angemessene
Wohnungsgröße in m²
angemessene
Grundmiete pro m² in €
angemessene
Kosten der Grundmiete in €
1 max. 45 4,51 203,00
2 max. 60 4,50 270,00
3 max. 75 4,54 340,00
4 max. 90 4,40 396,00



Für jede weitere Person werden jeweils max. 15 m² zusätzlich angerechnet. Für Behinderte kann nach Einzelfallentscheidung ein Mehrbedarf anerkannt werden. Zu der angemessenen Grundmiete werden Betriebs- und Nebenkostenvorauszahlungen von 1,18 €/m² und Heizkostenvorauszahlungen je nach Heizungsart von 1,50 €/m² bis max. 1,82 €/m² akzeptiert.

Auf Grund dieser Informationen können Betroffene selbst ihre momentane Situation einschätzen. Natürlich sollten Sie auch bei Überschreiten dieser Obergrenzen sich von der Arbeitsgemeinschaft in der Agentur für Arbeit beraten lassen.

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